(openPR) Erlebniswelten von Menschen mit und ohne Behinderung
Stromberg kann auch anders, zum Beispiel als Rollstuhlfahrer in „Wo ist Fred“ würdig und komisch zugleich sein. „Die sogenannten Behinderten haben mir bei den Dreharbeiten jegliche Scheu genommen“, berichtet Christoph Maria Herbst in dem neuen Magazin TOLL. Sein Beitrag steht neben Texten von Autoren mit geistigem Handicap. Etwa Udo Böhnisch, der schreibt: „Ich will dir mal was sagen. Du musst das Risiko überstehen. Heute ist ein schöner Tag.“ Oder Gunda Breul, die über eine „aufblasbare Weltraumzeit“ und ihre Liebe zur Mode nachdenkt: „Es war einmal eine gelbe gestreifte Gundi mit hochhackigen Stiefeln, und sie ist so zu tollpatschig, dass sie immer mit den Stiefeln stolperte.“ Das „gefühlte Wetter“ ist Thema bei Nora Poppensieker: „Dieses Wetter können Sie vergessen. Und selber hat es auch alles vergessen. Blitzt es bei Gewitter? Oder doch bei Nebel? Donnert es bei Sonne? Haben wir gerade Herbst? Besser, Sie notieren alles Wichtige, um nichts zu vergessen. Aber selbst das werden Sie kaum behalten können.“ Die Autorin hat bis zu ihrem Motorradunfall vor acht Jahren BWL studiert und arbeitet heute in einem Projekt für Künstler mit Handicap.
Ein neues Medium für ungewohnte Perspektiven / Gratis-Download
„TOLL. Magazin für Wundertage“ ist das erste professionelle Medium, für das Menschen mit und ohne geistiges Handicap schreiben. TOLL versteht sich als Lifestyle-Magazin der anderen Art – mit einem Themenspektrum von persönlichen Lebensberichten über Fashion- und Musiktrends bis hin zu poetischen Texten. Das Magazin wurde von der Journalistin und Kinderbuchautorin Sylvia Heinlein gegründet. Die erste Ausgabe steht im Internet kostenfrei zum Herunterladen bereit: www.toll-magazin.de. Ein Druckexemplar ist per E-Mail-Bestellung an
erhältlich.











