(openPR) ...wie ein Stück Abfall. Was geht im Kopf eines Menschen vor, der zu so etwas fähig ist? Rita (siehe Foto), eine bildhübsche Mischlingshündin, sollte elendiglich krepieren, weil ihr Besitzer ihrer scheinbar überdrüssig war.
Schlimm genug, wenn ein Hund ausgesetzt wird. Aber Ritas Besitzer reichte dies nicht. Er wollte auf Nummer sicher gehen und hat ihr die Vorder- und Hinterläufe zusammen gebunden, damit sie sich nicht fortbewegen konnte. Doch auch das war ihm nicht genug. Er band ihr auch noch die Schnauze zu, damit sie nicht auf sich aufmerksam machen konnte. Sie hätte weder fressen noch trinken können, nur leise wimmern. Sie konnte noch nicht einmal hecheln und das Thermometer zeigte über 30° C. Es wäre ihr Todesurteil gewesen.
Wie lange sie schon in diesem Kanal gelegen hat, der Gott sei Dank aufgrund der Wärme ausgetrocknet war, weiss man nicht. Es ist dem puren Zufall zu verdanken, dass ein Lastwagenfahrer Rita dort liegen sah. Und obwohl er annahm, dass die Hündin bereits tot sei, alarmierte er die ungarischen Tierschützer. Als diese vor Ort ankamen, bot sich ihnen ein Bild des Grauens. Reglos lag die Hündin im Kanal und auch die Tierschützer hielten sie für tot. Doch dann stellte sich schnell heraus, dass sie zwar unter einem schweren Schock stand, aber sie lebte. Eilig wurde Rita in tierärztliche Obhut übergeben, wo sie zunächst Infusionen erhielt und geröntgt wurde, da sie scheinbar Schmerzen in den Hinterläufen hatte. Glücklicherweise ist sie körperlich aber unversehrt.
Doch der Schock sitzt tief. Mittlerweile darf die erst dreijährige, ca. 40 cm kleine Hündin, sich auf einer Pflegestelle in Ungarn erholen. Dort spielt sie inzwischen mit ihren Artgenossen und träumt davon, eine eigene Familie zu haben. Menschen, die sie lieben und mit denen sie kuscheln kann. Menschen, denen sie zeigen darf, was für eine tolle Hündin sie ist. Es wäre so schön, wenn sich bald eine Familie finden würde. Denn sobald sich Rita erholt hat, muss sie ins ungarische Tierheim umziehen, um den Pflegeplatz für die nächste Notnase frei zu machen. Und ein Tierheim in Ungarn ist immer nur ein Behelf.....
Wenn Sie mehr über Rita wissen und ihr vielleicht sogar ein liebevolles Zuhause geben möchten, dann besuchen Sie www.projekt-pusztahunde.de.
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