(openPR) Gestartet als die „Gasrebellen“ (Bild-Artikel 21. Januar 2008) erlebte die Energiegenossenschaft GEG seit Ihrer Gründung in 2006 eine rasante Entwicklung und Zustimmung bei den Mitteldeutschen Energiekunden.
2007, gestartet mit 4 Kunden, welche nicht Gründungsmitglieder der Genossenschaft waren, konnte die GEG Ihren Umsatz und Ihre Kundenzahl so weit steigern, dass bereits in der Mitte des 5. Geschäftsjahres die Umsatzmillion erreicht wurde.
Besonders stolz ist die Energiegenossenschaft auf die Treue ihrer Kunden: So sind die ersten 4 Kunden noch immer Kunde der GEG. Ein Grund dafür wird das Konzept der Rückvergütung sein. Für das Jahr 2010 erhielten alle Kunden im Fairpreispaket z.B. eine Rückvergütung von 3,6%, in den Jahren davor waren es noch 3%. Bei Strom wurde für 2010 erstmalig eine Rückvergütung von 1,45%, gemessen am Gesamtumsatz der Kunden, ausgezahlt.
Das Konzept der Energieversorgung in Bürgerhand ist aktueller denn je.
So schauten sich nach der erneuten Preisrunde vieler Energieversorger in 2011 viele Verbraucher nach alternativen Anbietern um und entscheiden sich in vielen Fällen für die „GEG“ aus Möhlau.
Das hängt sicher auch mit der Geschichte der GEG oder den „Gas-Rebellen aus Möhlau“ zusammen.
Ein kurzer Rückblick:
Zum wiederholten Male erhöhte im Oktober 2004 der regionale Gasversorger und damaliger Monopolist die Erdgas-Preise.
Doch diesmal regte sich Wiederstand aus den heimischen Wohnzimmern, viele Bürger wollten die unbegründete Preiserhöhung nicht mehr hinnehmen.
Sie widersprachen den Preiserhöhung und schlossen sich im Dezember 2004 zum „Gas-preis-Wiederstand“ zusammen. Der Widerstand aus den heimischen Wohnzimmern erhielt immer mehr Unterstützer und fand seinen ersten Höhepunkt im Rechnungswiderspruch gegenüber den damaligen Monopolisten.
Trotz dutzender Mahnungen und der Androhung von rechtlichen Schritten von Seiten der damaligen Monopolisten gab es Fälle, in denen die Rechnungskürzung über 1.000 € betrug, welche die Monopolisten bis heute nicht eingeklagt haben.
„Am Anfang waren es die unbegründeten Preiserhöhungen die wir nicht mehr akzeptieren konnten, doch das änderte sich recht schnell. Wir wollten nicht nur gegen etwas sein, wir wollten zeigen, dass es besser geht“ erinnert sich Rene Schmidt ein Gasrebell der ersten Stunde und heutiger Vorstand der Gas- und Energiegenossenschaft Ost- und Mitteldeutschland eG (GEG) mit Sitz in Möhlau.
So war die Idee von der „Energieversorgung in Bürgerhand“ geboren. Es folgten viele Treffen mit Gleichgesinnten aus dem gesamten Bundesgebiet und am 12.05.2006 fand ein Gespräch mit Bärbel Höhn (damals Ausschuss-Vorsitzende für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) im Bundestag statt.
Im Oktober 2006 war die Gründung der GEG abgeschlossen.
Seit Gründung konnte die GEG Ihren Umsatz jährlich mehr als verdoppeln und ist damit der erste und größte bürgereigene Energieversorger Mitteldeutschlands.
Heute ist die GEG bundesweit der einzig wirklich unabhängige Energieversorger. So ist die GEG in der Lage, alle Prozesse (z.B. Bilanzkreisverwaltung, Lieferantenwechsel) des deutschen Energiemarktes selbst umzusetzen und ist nicht auf Dienstleistungen oder Unterstützung durch etablierte Energieunternehmen angewiesen.
„Wir haben viel geschafft, aber es liegt auch noch viel Arbeit vor uns. Sicherlich konnten wir schon einige Erfolge für uns verbuchen. Dazu gehört auch eine erstaunliche Zurückhaltung der beiden größten regionalen Energieversorger in unserer Region mit Preiserhöhungen.
Wir sind auf jeden Fall gerüstet für den zukünftigen Wettbewerb“, sagt Schmidt kämpferisch.
Es gibt also genügend Gründe zum Feiern am 12.10.2011, vor allem den
5. Geburtstag der Gas-Rebellen aus Möhlau.





