(openPR) Karl Küfner KG zeigt Kernkompetenzen, Spezialitäten und Innovationen zur Filtration von Flüssigkeiten und Gasen
Albstadt. Die Ausstellungsobjekte der Karl Küf-ner KG auf der Fakuma in Halle A7, Stand 7502 repräsentieren drei Produktbereiche des schwä-bischen Sieb- und Filterspezialisten. Küfner dokumentiert damit eindrucksvoll, wie individuelle Filter und Siebe von der Idee über die Entwicklung bis hin zur Serienreife realisiert werden können.
Kernkompetenz mit vielfältigen Anwendungsge-bieten
Eine der Kernkompetenzen der Karl Küfner KG ist die Entwicklung und Herstellung individueller Sieb- und Filterlösungen aus Metall für flüssige und gasförmige Medien.
Das gezeigte plissierte Hydrauliksieb kann in Maschinen, Motorgeräten und im Automotive-Bereich eingesetzt werden. Die nachhaltig vergrößerte Sieb-oberfläche und sorgt für hohe Filtrationsleistung und schützt die Aggregate langfristig vor Verschmutzung und Beschädigung.
Das von Küfner entwickelte „Fluidsieb“ kommt dort zum Einsatz, wo Funktionsteile wie Ventile oder Dichtungen geschützt werden müssen. Es bewahrt z.B. das Überstromventil und die metallischen Dichtflächen der Einspritzpumpe vor Verschmutzungen. Anspruchsvoll ist die Umgebung, in der die Siebe zum Einsatz kommen: Sie müssen hitzebeständig und gegen die aggressiven Eigenschaften der Flüssigkeiten resistent sein sowie einem hohen Druck von rund 1.800 bar standhalten.
Das ausgestellte hydrodynamische Sieb kommt in der Haustechnik zum Einsatz. Es dient etwa in Ein-hebelmischern dazu, laminare in turbulente Strömung zu verwandeln. Fehlt ein solches Sieb, passiert, was jeder bestimmt schon einmal gehört hat: Der Wasserhahn beginnt zu „singen“, also ungewollte Geräusche zu verursachen.
Zukunftstechnologien werden umgesetzt
Ein gutes Beispiel für die Anwendung von Filtern und Sieben in Zukunftstechnologien ist der von Küfner entwickelte Brennstoffzellenfilter, der als Tanksieb für Medien wie Wasserstoff, Alkohol oder Reinstwasser dient. Küfner setzt dieses Sieb in Versuchsprojekten gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich und der Daimler Benz AG ein.
Spezialitäten zeigen Leistungsfähigkeit
Die Karl Küfner KG hat darüber hinaus zahlreiche Spezialfilter und Spezialsiebe individuell für unterschiedliche Kunden entwickelt.
Der Kombifilter bringt verschiedene Siebauslegun-gen in einer Komponente zusammen, um Platz und Aufwand zu sparen. Er sorgt etwa im Automatikge-triebe von PKW für eine einwandfreie Steuerung des Magnetventils.
Durch unkonventionelle Formgebung von Kunststoff-Filtern wie dem präsentierten Viskosesieb lassen sich auch komplexe Bauraumsituationen „entschärfen“.
Für AdBlue-Anwendungen hat Küfner einen Filter entwickelt, der die sichere und zuverlässige Nachbehandlung von Abgasen aus Dieselmotoren ermög-licht und damit zu umweltgerechteren Aggregaten beiträgt.
Der „Hochdruckfilter mit Gewinde“ wird in Hochdruck-Einspritzpumpen von Diesel-Nutzfahrzeugen eingesetzt. Durch seinen mit Kunststoff umspritzten Schraubansatz aus Metall ist er für Betriebsbedingungen von bis zu 2.500 bar ausgelegt und einfach zu montieren. Hierdurch werden Zeit und Kosten gespart.
Innovationen weisen Richtung Zukunft
Ergänzt wird die Leistungsschau von Küfner durch mehrere zukunftsweisende Innovationen.
Für die Branchen Automotive, Maschinenbau, Motorgeräte sowie Luft- und Raumfahrttechnik hat das Unternehmen den FLEXi-Clip entwickelt, der dort, wo nachträglich ein Ringfilter auf eine Welle mit umlaufenden Einstichen montiert werden soll, Anwendung findet. Auf einem Ventil zur Nockenwellensteuerung eines PKW installiert, sorgt der FLEXi-Clip dafür, dass Schließ- und Öffnungszeiten der Nockenwellenverstellung immer korrekt sind.
Der europaweit patentierte V-Filter mit seiner von Küfner entwickelten speziellen Form sorgt für einen geringen Druckabfall z.B. in Hochdruck-Einspritzpumpen. Dies führt zu einer verbesserten Energiebilanz der Aggregate.
Der Mikrofilter Fuel-Injection weist eine große Filterfläche auf kleinstem Bauraum auf. Er gewährleistet eine effizientere, sichere Funktion der Aggregate.
Die integrierte Feder des dynamischen Dämpfungsfilters ermöglicht die Absorption von Fertigungsungenauigkeiten der Anbau-Teile bis zu zwei Millimeter.
Neuheit: Biokraftstoff-Filter entspricht höchsten Anforderungen
Gemeinsam mit allen führenden Automobilzulieferern entwickelt die Karl Küfner KG neue Generationen von Biokraftstoff-Filtern, die den zukünftigen Anforderungen der Kraftstoffe (etwa E85 mit bis zu 85% Ethanolgehalt) standhalten müssen. Mit fundiertem Know-how – das Unternehmen stellt bereits Biokraftstofffilter in mehreren Generationen her – konnten die Spezialisten eine absolut medienresistente Lösung realisieren, die Einspritzventile zuverlässig vor Beschädigung und Fehlfunktion schützt. Damit lässt sich die Langlebigkeit der Motoren auch im Biokraftstoffbetrieb umfassend sicherstellen.
Expansiver Bereich Non-Automotive
Die Sparte Non-Automotive wird bei Küfner zielstrebig ausgebaut. Die Verpflichtung des erfahrenen Verkaufsleiters Rolf Bronner für die Medizintechnik hat hier ein starkes Signal an alle bestehenden und zukünftigen Kunden gesetzt: Als gut vernetzter Sales Consultant mit hervorragenden Kontakten zu verschiedenen Entscheidungsträgern und Meinungsbildnern in der Medizintechnik und im Gesundheitsmarkt kümmert sich Rolf Bronner um den Verkauf von Medizinprodukten an der Schnittstelle zwischen Arzt und Hersteller. Flankiert wird diese Offensive auch durch den Bereich Marketing. Henning Oetjen, Marketingleiter bei Küfner, hält dazu fest: „Wir werden im Non-Automotive-Sektor in den nächsten 5 Jahren stark wachsen und unsere neuen Kunden mit unseren Ideen und unserer Entwicklungskompetenz begeistern.“
Personelle Entwicklung geht weiter
In diese strategische Zielsetzung passt auch die Verstärkung des Küfner-Teams durch den neuen Leiter der Betriebsmittelkonstruktion, Jörg Loucky, ab dem 1. Juli 2011. Loucky kann auf eine zehnjährige Erfahrung in der Konstruktion komplexer Werkzeuge und Maschinen im Bereich Spritzgießtechnik zurückblicken und ist damit wichtiges Verbindungsglied zwischen Entwicklung und Produktion.
Abgerundet wird die personelle Aufstockung neben der geplanten Einstellung zweier weiterer Maschinenbau-Konstrukteure durch einen zusätzlichen Pro-duktmanager, der die beiden Sparten Automotive und Non-Automotive in Produktentwicklung wie Produktsteuerung effektiv unterstützen soll. Darüber hinaus wird Küfner auch den Vertrieb um einen weiteren Spezialisten ergänzen.
Vertiefende Informationen für Interessenten und speziell auch für Fachjournalisten hält das Unternehmen während der Fakuma auf seinem Messestand bereit. Henning Oetjen, Leiter Marketing, steht für Auskünfte ebenso zur Verfügung wie die Sieb- und Filterspezialisten von Küfner.










