(openPR) Als ein großer Meilenstein in der 3D-Technologie wird der angekündigte Durchbruch brillenloser 3D-Displays gesehen.
Toshiba hat auf der IFA einen brillenlosen 3D-Fernseher vorgestellt und ist damit der Konkurrenz einen Schritt voraus. Brillenlose 3D-Displays sind in der Vergangenheit zwar von einigen anderen Wettbewerbern präsentiert worden, jedoch ist dabei das aufwändige Konvertieren von Inhalten erforderlich gewesen, um die Bildinformationen für die verschiedenen Bildachsen zu trennen. Stereoskopische Inhalte konnten damit nicht ohne weiteres wiedergegeben werden. Toshiba scheint diesem Defizit nun ein Ende zu bereiten.
Toshibas 55ZL2G hat eine Bilddiagonale von 55 Zoll und verfügt über eine Quad-Full HD-Auflösung von 3.830*2.160 Pixeln. Die technologische Herausforderung von brillenlosen 3D-Displays ist das Aufbereiten der Quellinformationen zur gleichzeitigen Ansicht durch mehrere Betrachter, also das Ausrichten der Wiedergabesignale auf verschiedene Blickwinkel. Toshibas 3D-Fernseher verfügt über 9 Bildperspektiven und ist mit einem sogenannten „Cevo-Engine“-Prozessor ausgestattet. Eine automatische Gesichtserkennung soll die Bildausrichtung für den Betrachter optimieren, sodass dieser auch die Position im Raum verändern kann. Prinzipiell ist der dreidimensionale Effekt der brillenlosen 3D-Displays etwas geringer einzustufen als bei der bisherigen Shuttertechnik.
Eine weitere technologische Neuheit ist die Möglichkeit die Internetfunktionen des Fernsehers mithilfe eines Smartphones zu bedienen.
Zweidimensionale Inhalte können natürlich ebenfalls wiedergegeben werden. Eine 2D/3D-Konvertierung ist ebenso möglich.
Die 3D-Brillen, die bislang zum Betrachten von 3D-Inhalten erforderlich sind, werden nicht nur von vielen Privatnutzern als störend empfunden, sie erschweren auch den Einsatz der Displays als Werbemedium. Setzen sich brillenlose 3D-Displays tatsächlich in der Zukunft durch, wird dies auch einen großen Einfluss auf die Marketing-Branche haben.










