(openPR) Düsseldorf/Rügen – Seit Mitte 2010 wurde Block V des gigantischen, denkmal-geschützten Gebäudekomplexes auf Rügen saniert. Pünktlich zur Sommersaison 2011 eröffnete darin die längste Jugendherberge der Welt. Experten des Fraunhofer-Instituts Stuttgart hatten das Sanierungskonzept für den „Koloss von Prora“ entwickelt, ein Schwerpunkt lag dabei auf Maßnahmen zur Energieeinsparung. Neben dem Ein-bau von 840 dreifach verglasten Fenstern und einer Heizungsanlage auf Rapsölbasis wurden über 6.000 Quadratmeter Fassade mit dem Wärmedämm-Verbundsystem weber.therm B 100 von Saint-Gobain Weber ausgerüstet. Das bewährte und wirtschaftliche System verfügt über einen Wärmeleitwert von 0,035 W/mK. Es wurde auf knapp 152 Metern Länge in einer Dicke von 20 Zentimetern aufgebracht. Das System erfüllt die Anforderungen der Baustoffklasse B1.
Fassade mit top-dry-Effekt
Für die Oberflächengestaltung wurde der eingefärbte mineralische Scheibenputz weber.star 220 in einer Körnung von 3 Millimetern gewählt. Abschließend erhielt die Jugendherberge einen hellen Anstrich mit der hoch wasserdampfdurchlässigen Silikonharzfarbe weber.ton 411 top. Aufgrund des so genannten top-dry-Effektes verdunsten Wassertropfen auf dieser Oberfläche besonders schnell. Dadurch wird Algen- und Pilzbefall, ohne den Einsatz einer bioziden Filmkonservierung, vermieden.
Schnelle Abdichtung
Auch bei den Sanierungsarbeiten am Sockel setzten die Bauherren auf ein Produkt von Saint-Gobain Weber. Der Sockel wurde mit der hochflexiblen, hydraulisch abbindenden Dichtungsschlämme weber.tec Superflex D2 abgedichtet, die sich durch eine besonders zügige und witterungsunabhängige Durchtrocknung auszeichnet.
„Der Koloss von Prora ist ein beeindruckendes Gebäude. Wir freuen uns, dass wir einen Beitrag zur Sanierung dieses einzigartigen Objekts leisten“, so Christian Poprawa, Direktor Marketing bei Saint-Gobain Weber. Der erfolgreiche Abschluss des ersten Bauabschnitts und die Einweihung der Jugendherberge wurden mit einem Straßenkünstler-Festival auf Rügen gefeiert, bei dem sich Saint-Gobain Weber als Sponsor engagierte.








