(openPR) Lasst uns unsere Träume neu anstreichen! Bunt duftendes Regenbogenmuster, durcheinander blau mit leuchtenden Glitzersternen oder rieselnde Schneeflockenfarbe auf glatter Eistapete – im Wolkenkuckucksheim finden alle unerfüllten Träume ein eigenes, spezielles Zimmer. Dort wohnen sie, darauf wartend, dass die dazugehörigen Menschen sie eines Tages abholen und endlich verwirklichen können. Das Mädchen und Malerin Frida trifft dort ein, um ihren größten Lebenstraum abzugeben und tritt am Ende mit viel mehr wieder heraus, als sie je zu träumen gewagt hätte …
Eine Erkundungstour durch das Wolkenkuckucksheim ist eine vielfarbige Reise über den dünnen Steg zwischen rationaler Realität und verträumten Visionen. Die aufgeweckte, rothaarige Protagonistin Frida sieht auf der einen Seite ihren größten und ganz verspielten Wunsch – Malerin zu werden – und auf der anderen, die allzu nüchternen Vorgaben ihrer Eltern: „Wolken sind nicht gelb und Wasser nicht pink! Mal richtig und überhaupt: Hör auf zu träumen!“
Die Autorin und Illustratorin Kim Kirschey-Jacobs malt und schreibt mit ihrem Buch Frida und das Wolkenkuckucksheim gezielt gegen solche Äußerungen an: „Mathe und Rechtschreibung kann man mit richtig und falsch beurteilen, Kreativität sollte man mit solchen Wertungen verschonen.“ Ihren eigenen Kindern bringt sie deshalb bei, dass Talente, Träume, Selbstvertrauen und Freundschaft das Elixier für ein zufriedenes Leben sind. „Egal, ob sie fliegende Blumen-Stühle erfinden, Feuerwehrmann, Astronaut oder Straßenmusiker werden wollen“, lacht die 33-jährige und man weiß, sie meint es auch so.
Die Worte im Buchdebüt der Rheinländerin sind genauso bunt, kreativ und fröhlich wie ihre darin enthaltenen, traumhaft schönen Illustrationen. Sie hat dieses Buchprojekt selbst einmal aus dem Wolkenkuckucksheim, dem Pfandhaus für vergessene Träume, ausgelöst und es zum Papierfresserchens MTM-Verlag getragen. Wahrscheinlich gehen ihre Illustrationen deshalb direkt ins Herz, weil sie auch direkt dorther kommen. Das Wolkenkuckucksheim hat sie so zwar nur im übertragenen Sinne mit eigenen Augen gesehen, doch andere Details, wie eine verfallene Scheune und eine einladende Sitz-Steinmauer, haben ihren Weg aus ihrem Heimatort Witzhelden – über das sie stets begleitende Skizzenbuch – in Fridas fiktive Welt gefunden.
Ist sie damit bereits zur Buchheldin des Bergischen Lands gekrönt worden? „Jepp. Ich gehe jetzt sonntags mit Bodyguards zum Bäcker und trage, wenn ich aus dem Haus gehe, stets mein Super-Book-Woman-Outfit. Nein, Scherz. Meine persönliche Buchheldin aus Witzhelden ist Felix-Autorin Annette Langen.“ Wer quasi Buch an Buch mit dieser bekannten schreibenden Persönlichkeit lebt, kann ja nur von schöpferischen Motivationsschüben profitieren.
„Ich fülle Skizzenbücher, wie andere Tagebücher“, sagt die kreative Künstlerin über ihre talentreiche Leidenschaft. Kann man davon leben? Na sicher! „Ich glaube“, stellt Kim Kirschey-Jacobs klar, „wir vergessen viel zu oft, dass von etwas leben können nicht nur finanziell wichtig ist, sondern auch auch emotional. Dass wir emotional nur von etwas leben können, wenn wir wissen, wer wir sind, wo unsere Stärken und Schwächen liegen – und dafür muss man ausprobieren dürfen, ohne dass einem Versagen suggeriert wird.“ Dafür steht Frida mit ihrem Namen, der passenderweise „der Friede, der Schutz, die Sicherheit“ bedeutet.
Welche Träume haben Sie, liebe Leserinnen und Leser dieses Pressetexts, im Laufe Ihres Lebens im Wolkenkuckucksheim einziehen lassen? Sollten wir ihnen nicht einmal wieder, zusammen mit Frida, einen kleinen Besuch abstatten? Die Haushüterin Heda wird uns auf Regenschirmschuhen die Tür öffnen, mit einer Hochsteckfrisur, die von einem kleinen, sie umkreisenden Wirbelwind in Form gehalten wird. An diesem Ort ist alles möglich. Frida weiß das. Und Sie werden es auch, wenn Sie ihre Geschichte leben. Sie zu lesen ist ein Anfang.
Alexandra Oswald
Kim Kirschey-Jacobs
Frida und das Wolkenkuckucksheim
978-3-86196-080-5
Hardcover, 56 Seiten
13,90 Euro
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