(openPR) Pfaffing an der Attel, 27. August 2011:
Die Strategieberatung "Divergenz Marketing" hat die Einführung der Marke "Schweppes sparkling Tea" analysiert und kommt dabei zu einem überraschenden Ergebnis. Wir dürfen aus dem Untersuchungsbericht folgendes zitieren:
"In der heutigen Zeit sind Markendehnungen (engl. brandtransfer) aktueller denn je. Die Verantwortlichen von Schweppes (Krombacher besitzt die Markenrechte für Deutschland und Österreich / Quelle: Wikipedia) hatten bestimmt gute Absichten, als sie die Marke "Schweppes sparkling Tea" eingeführt haben. Mit einer starken Marke in eine andere Kategorie zu starten, verspricht eine gute Rendite.
Nur wird die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Der Verbraucher "gehorcht" nicht dieser Unternehmens - bzw. Marketinglogik, wie viele andere Marken schon erfahren mussten. Marken sind keine Spielbälle für sog. Marken - Veränderer. Starke Marken haben in der Regel ein sehr abgestecktes Terretorium, in dem man sich bewegen darf und welche nur nach bestimmten Regeln verändert werden dürfen.
Schweppes hat gegen diese Divergenz - Regeln verstoßen. Eine dieser Grundsätze kommt aus dem Markt selbst. Marktführer wie Schweppes, die darüberhinaus auch noch für die gesamte Kategorie (hier: Bitterlimonade) stehen, sind für brandtransfers kaum geeignet. Tempo (Toilettenpapier) musste dies schon erfahren genauso wie Fishermans Friend, die mit Kaugummi scheiterten. Die Red Bull Cola, wird in diesem Monat aus dem amerikanischen Markt genommen. Auch Coca Cola hat es meines Wissens nicht geschafft, mit der Marke Coca Cola in andere Kategorien vorzustoßen. Der Versuch, mit der Marke Coca Cola in den Freizeitbekleidungsmarkt vorzustoßen, ist vor vielen Jahren in den USA gescheitert. Es werden im Marketing immer wieder die gleichen Fehler gemacht.
Es ist allso ein Trugschluss, dass besonders starke Marken besonders geeignet wären, in fremdes Terrain vorzustoßen! Dafür besitzt man jedoch quasi eine Monopolstellung in seiner angestammten Kategorie, die man über Jahrzehnte verteidigen kann, vorausgesetzt, man begeht keine Fehler in der Markenführung.
Das im Juli 2011 erschienende Buch "Märkte dominieren" untersucht viele dieser Markendehnungen und analysiert, warum die meisten dieser Initiativen scheitern, zeigt aber auch auf, unter welchen Vorraussetzungen brandtranfers gelingen können."
Die Strategieberatung "Divergenz Marketing" kommt zum Ergebnis, das diese neue Marke, den Sommer 2012 nicht überleben wird.







