(openPR) In Berlin gab es seit Beginn des Jahres 2011 eine große Anzahl von Bränden in Treppenhäusern. Nach Angaben des Landeskriminalamtes Berlin waren es im Zeitraum vom 1.1 - 19.5.2011 insgesamt 154 vorsätzlich gelegte Brände. Das heißt etwa jeden Tag kam es zu einer Brandstiftung in einem Berliner Treppenhaus. Hinzu kamen im gleichen Zeitraum weitere 150 Wohnungsbrände. Bei diesen Bränden wurden zahlreiche Menschen verletzt und es sind leider auch 14 Tote zu beklagen.
Hauptursache ist der toxische Brandqualm, der sich sehr schnell in den Gebäuden ausbreiten kann. In Verbindung mit fehlenden Kenntnissen, wie man sich im Brandfall richtig verhält, führt dies immer wieder zu viel menschlichem Leid und hohen Sachschäden.
Über die Brandserie in Treppenhäusern wurde in den Berliner Medien sehr ausführlich berichtet. Die Anzahl besorgter Bürger, die z.B. bei der Berliner Feuerwehr um Informationen nachfragten, stieg sprunghaft an. Ein großes Problem bei der Brandschutzaufklärung der Bevölkerung war, dass die zeitliche Dynamik der Rauchausbreitung mit den bisherigen Methoden der Brandschutzaufklärung nicht richtig vermittelbar ist. Durch den interdisziplinären Netzwerkansatz der INURI konnte dieses Problem erkannt und eine innovative Lösung entwickelt werden.
Durch unsere Brandschutzerzieher, Feuerwehrangehörigen und die INURI-Spezialisten für numerische Brandsimulation wurde in Zusammenarbeit mit der Pressestelle der Berliner Feuerwehr ein kurzer Aufklärungsspot erstellt, der über das richtige Verhalten im Brandfall bei Treppenhausbränden aufklärt.
Der Film steht zum Zwecke der Brandschutzaufklärung zur freien Nutzung bereit. Der Film kann auf Websites eingebunden oder in Vorträgen und öffentlichen Veranstaltungen verwendt werden. Weitere Informationen zu unserem Transferprojekt "CFD in der Brandschutzaufklärung" erhalten Sie auf unser Projektseite http://www.inuri.de/brandschutzaufklaerung
Der Film ist zurzeit mit Texten in folgenden Sprachen verfügbar:
Deutsch : http://www.youtube.com/watch?v=-kgoiswqIyk
Türkisch : http://www.youtube.com/watch?v=obSQXpWXRWw
Wir hoffen sehr, dass wir mit der Bereitstellung dieser neuen Möglichkeit dazu beitragen können weitere unnötige Brandopfer zu verhindern.










