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Hinweise auf Zigarettenschachteln: “Abschreckung bringt fast gar nichts“

17.08.201111:01 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Die US-Tabakfirmen wehren sich gegen die neuen Warnhinweise, bei denen über Bild- und Text-Infos auf Zigarettenschachteln Rauchern Angst gemacht wird. Verständlich: Die Hersteller haben natürlich selbst Angst, dass die Abschreckung wirken könnte. Diese Befürchtung sei jedoch unbegründet, meint Dr. Rainer Schneider, Erfinder der MOVE-Methode zur Rauchentwöhnung. PRESSEMITTEILUNG

“Abschreckung bringt fast gar nichts“, sagt Dr. Rainer Schneider. Der Psychologe aus Freiburg verweist bei seiner These auf die aktuelle Forschung. „Ganz wenige Typen von Menschen reagieren auf solche Hinweise damit, dass sie tatsächlich aufhören zu rauchen“, so Dr. Schneider. Weitaus mehr psychologische Typen motivierten sich hingegen über positive Zielformulierungen. Deswegen schlägt der MOVE-Erfinder eine völlig andere Strategie vor.

“Auf den Zigarettenschachteln sollten Wege aufgezeigt werden, wie man sich aus der Sucht befreit“, so Schneider. Das sei nicht nur eine Stilfrage. Es würde auch die Wirkung verstärken, Menschen vom Rauchen abzubringen. Vorstellbar sei beispielsweise, die derzeit noch mit Horrorbildern und Schreckensbotschaften gespickten Plätze auf der Schachtel durch Anzeigen von Nichtraucher-Methoden zu ersetzen.

“Davon hätten alle was“, sagt Thomas Sillmann, Kommunikationsberater und Projektpartner von www.MOVE-Methode.de. Die Raucher bekämen konstruktive Informationen – und zwar solche, die sie vielleicht noch nicht kennen. Und die Tabakfirmen könnten den einen oder anderen Euro zusätzlich einnehmen. „Denkbar wäre auch ein vollständiges Sponsoring“, so Sillmann. Entwöhnungstrainer könnten eine Zigaretten-Sonderedition auflegen, die der Raucher kostenlos bekommt, wenn er die jeweilige Entwöhnungsmethode auch zielsicher umsetzt.

Die Frage bleibe jedoch, ob die gängigen Nichtraucher-Rezepte dafür taugen, so Dr. Schneider. Auch bei der Rauchentwöhnung gehe es nämlich in erster Linie um eine psychologische Veränderung beim Anwender. Und der Weg zur Veränderung des Verhaltens sei nun mal abhängig vom psychologischen Typus. „Wenn jeder mit einer bestimmten Methode zum Ziel käme, gäbe es ja schon jetzt kaum noch Raucher“, so Dr. Schneider.

Fünf von sechs Rauchern geben laut verschiedenen Umfragen an, mit ihrer Sucht brechen zu wollen. Der größte Teil der Willigen hat zudem schon mehrere Methoden zur Rauchentwöhnung ausprobiert – erfolglos. Nur ein kleiner Teil davon schafft es auch. Auch das spreche gegen die Abschreckung auf Zigarettenschachteln. Schneider: „Das Problem ist nicht, dass die Raucher beispielsweise nicht wüssten, wie schädlich ihre Sucht ist. Das Problem ist: Wie können sie sich erfolgreich motivieren, erstens Rauchen als Problem zu erkennen und zweitens, die nötigen Schritte zu unternehmen zum Nichtraucher werden.“

Die MOVE-Methode wirkt auf beiden Ebenen. Über ein auf die Persönlichkeit des Rauchers abgestimmtes Nichtraucher-Programm erhält der MOVE-Nutzer die nötigen Hilfen, seine tatsächlichen Ziele zu erkennen, die psychologischen Fallstricke des Rauchens zu enttarnen und die nötigen Schritte einzuleiten, um sich von der Sucht zu befreien. Neben dem ausführlichen Test zur Persönlichkeit und den detaillierten Anleitungen gibt’s auch eine auf das jeweilige Programm abgestimmte Audio-Hilfe.

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