(openPR) Erkrath, im August 2011. Wenn es um die Übertragung von Sprache im Netzwerk geht, kommt man am Session Initiation Protocol (SIP) nicht vorbei. In puncto Sicherheit und Übertragungsqualität wiederum sind Intercom-Systeme unschlagbar. Warum also nicht beides kombinieren? Das hat man sich bei SCHNEIDER INTERCOM auch gedacht. Deshalb können die Erkrather ihre Intercom-Systeme mit nahezu unbegrenzt vielen Nebenstellen mithilfe ihrer IP-Intercom-Server (GE 800/GE 300) und eines SIP-Trunks an ein Voice over IP-System ankoppeln.
Der Reihe nach: Die Vielseitigkeit ist ein entscheidender Vorteil der Sprechstellen aus der WS-Serie von SCHNEIDER INTERCOM. Das gilt sowohl für die Beschaffenheit der Endgeräte als auch für die technische Kompatibilität. Es gibt Geräte mit Kunststoff-Gehäuse und mit Folienoberfläche sowie vandalengeschützte Modelle und Notrufsprechstellen. Hergestellt werden die Geräte von Commend International aus Salzburg, einem der größten Entwickler und Produzenten von Intercom-Systemen. Alle Produkte sind lieferbar als analoge, digitale und IP-Sprechstelle, als Auf- und Unterputz-Modell. Ebenso groß ist die Auswahl an Schnittstellen zu Fremdsystemen.
Für die Anbindung an eine Voice over IP-Anlage via IP-Intercom-Server reicht ein einziger SIP-Trunk – schon kann die komplette Intercom-Anlage mit allen Nebenstellen und inklusive aller Meldungen im SIP-System dargestellt werden. Ist ein IP-Netzwerkanschluss öffentlich zugänglich, stellt er ein Sicherheitsrisiko dar. Aus diesem Grund sind alle digitalen und IP-Terminals von SCHNEIDER INTERCOM absolut robust (Schutzklasse IP 65 und z.T. sogar IK 08) und mit Sabotagekontakten ausgestattet. Sobald sich jemand an den Geräten zu schaffen macht, wird der Netzwerkanschluss automatisch abgeschaltet. Zudem gehört bei allen Terminals eine automatische Funktions- und Leitungsüberwachung zur Standard-Ausstattung. Sprache übertragen die Geräte mit 16 Kilohertz – in allerbester Qualität, selbst in lauten Umgebungen mit vielen Nebengeräuschen. Das alles können herkömmliche Standard-SIP-Endgeräte nicht bieten. Deshalb empfiehlt sich der Einsatz von Intercom-Systemen immer dann, wenn man auf Nummer Sicher gehen möchte. Das gilt beim Thema Zutrittsberechtigung ebenso wie bei Sprechstellen in Parkhäusern und Notruf-Anlagen, um nur wenige Beispiele zu nennen.
Das Intercom-System bietet also vor allem im „Außendienst“ jede Menge Vorteile gegenüber SIP-Geräten – Vorzüge, die auch die Errichter des Kommunikationssystems für den Autobahntunnel Innsbrucker Platz in Berlin überzeugt haben. Für die Lieferung einer Tunnel-Notrufanlage erhielt SCHNEIDER INTERCOM den Zuschlag. Die Sprechstellen der WS-Serie entsprechen in allen Belangen dem Sicherheitsstandard der in Deutschland geltenden Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT). Alle Alarme werden über einen SIP-Trunk normgerecht auf IP-Basis an das angebundene Voice over IP-System der zuständigen Leitstelle übertragen (Cisco-Call-Manager) oder, wie der Fachmann sagt: „einfach dorthin durchgereicht“.











