(openPR) Sicherheit am PC ist durchaus machbar. Das Programm "User Control 2005" legt ganz genau fest, was am Rechner erlaubt ist - und was nicht. Dabei ist es möglich, ganz gezielt einzelne Anwendungen und Internet-Seiten zu sperren oder freizuschalten.
So ein Computer ist ein sensibles System. Kein Systemadministrator sieht es gerne, wenn die Mitarbeiter in der Firma eigenverantwortlich die Systemkonfiguration ihres PCs ändern. Da lohnt es sich auf jeden Fall, bestimmte Systembereiche des Rechners für alle Benutzer zu sperren.
Das Programm "User Control 2005" erlaubt es, eine entsprechende Sperre per Mausklick einzurichten. Der "Desktop-Schutz" verhindert so zum Beispiel gezielt, dass ein Anwender die Icons auf seinem Desktop verschiebt und neue Hintergrundbilder einrichtet. Ebenso ist es möglich, die Schnellstartleiste und den Infobereich (Systemtray) auszublenden oder gezielt das Aufklappen des Kontextmenüs der Netzwerkumgebung, des Arbeitsplatzes, des Papierkorbs oder des Internet Explorers zu unterdrücken. Wer möchte, kann auch Befehle wie Kopieren, Ausschneiden, Löschen oder Umbenennen ganz aus den Kontextmenüs tilgen.
"User Control 2005" ist auch dazu in der Lage, bestimmte EXE-Programme und Fenstertitel zu sperren. So wird etwa im Unternehmen verhindert, dass die Mitarbeiter die Windows-Spiele-Mitbringsel starten, Brenner-Programme starten oder andere Anwendungen verwenden, die für den Arbeitsalltag nicht vonnöten sind. Dabei ist es übrigens möglich, die Sperre auch auf festgelegte Zeiten zu limitieren. Reicht es in der Firma aus, mit nur einigen wenigen Programmen zu hantieren, so lässt sich die Sperre auch im Umkehrschluss definieren: Der Administrator gibt einfach eine Liste mit den Programmen vor, deren Einsatz erlaubt ist. Daraus folgt, dass der Start aller übrigen Programme verboten ist.
Auch die Internet-Benutzung ist in fast jedem Unternehmen ein sensibles Thema, wie der User-Control-Erfinder Dierk Salfeld weiß: "Das Internet ist ein wertvoller Helfer beim Nachschlagen von Informationen aller Art. Viele Angestellte missbrauchen ihren Firmenzugang aber auch dafür, um Raubkopien zu downloaden, Sexseiten zu sichten oder Zeit raubende Spaßseiten aufzurufen. Das kann sich kein Unternehmen leisten. User Control ist deswegen dazu in der Lage, den Aufruf bestimmter Web-Seiten gezielt zu unterbinden."
Natürlich ist es am einfachsten, den Zugriff nur auf ganz bestimmte Web-Seiten zu erlauben, was in "User Control" problemlos möglich ist. Oft macht eine solche Beschränkung aber keinen Sinn, vor allem dann nicht, wenn die Mitarbeiter im Internet recherchieren müssen. Dann greift immerhin der Sperrfilter, der mit seinem Wörterindex dafür Sorge trägt, dass keine Web-Seiten mit sexuellen Inhalten aufgerufen werden. Auch die berüchtigten File-Sharing-Netze können auf diese Weise gezielt gesperrt werden.
Das Protokoll der Software ist unerbittlich. Es verrät dem Administrator, wann der Computer benutzt wurde, welche Programme zum Einsatz kamen und welche Homepages besucht wurden. Sprechen Betriebsvereinbarungen gegen eine solche Protokollierung, so ist sie natürlich auch abschaltbar.
Der Administrator sichert seine Einstellungen mit einem Passwort - und verhindert so, dass pfiffige Anwender die gesetzten Einstellungen gleich wieder rückgängig machen. "User Control" kann seine Einschränkungen übrigens direkt für einzelne Windows-Benutzer oder Benutzergruppen (bei NT, 2000, XP) setzen.
Das Programm "User Control 2005" 4.153.0 läuft auf allen Windows-Systemen. Unternehmen, die das Programm gerne testen möchten, laden sich von der Homepage eine kostenlose 30-Tage-Vollversion (4 MB) herunter. Die Einzelplatz-Version für einen Computer ist für 29,90 Euro zu haben (37,90 Euro auf CD). Die Mehrplatzversion für fünf Computer kostet 59,90 Euro (67,90 Euro auf CD), die für 20 PCs 99,90 Euro (107,90 Euro auf CD).
Interessant: Eltern, die sich einen ähnlichen Zugriffsschutz auf das Internet und die eigene Software auch in den eigenen vier Wänden vorstellen können, installieren am besten die "Kindersicherung 2005" vom gleichen Entwickler. Die "Kindersicherung 2005" ist auch dazu in der Lage, den Benutzern ein "Zeittaschengeld" zu geben. Ist das Zeitlimit aufgebraucht, schaltet sich der Rechner automatisch aus. (3970 Zeichen, zum kostenlosen Abdruck freigegeben)
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