(openPR) Zum zweiten Mal lud die Fortbildungsakademie der Wirtschaft in Bingen zur Abschluss-Feierstunde ihrer berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme ein, in der Schulabgänger ohne Lehrstelle bei Berufsfindung und Stellensuche unterstützt werden. Finanziert und in Auftrag gegeben wird die Maßnahme von der Agentur für Arbeit Mainz. Im Rahmen einer Feierstunde bekamen 17 jugendliche Kursteilnehmer ihre Ausbildungsverträge überreicht, weitere drei Teilnehmer freuten sich über ihr Zeugnis zum im Rahmen der Bildungsmaßnahme erreichten Hauptschulabschluss.
Zu den Gästen des Festaktes gehörten Berufsberater Sascha Skubski von der Agentur für Arbeit und Vertreter mehrerer Betriebe, die über die Kooperation mit der FAW einen geeigneten Auszubildenden gefunden haben, darunter die Bäckerei Bonacker, Autohaus Sinsig & Lang und Frosch-Haustechnik aus Bingen. Auch Bürgermeister Thomas Feser kam zum Gratulieren. In seiner Ansprache brachte der Kommunalpolitiker seine eigenen beruflichen Erfahrungen als ehemaliger Teamleiter bei der ARGE ein und nahm Bezug auf seinen persönlichen Werdegang, der ihn als Hauptschulabsolvent über den zweiten Bildungsweg zum erfolgreichen Studienabschluss führte. "Ich hoffe, dass ihr alle einen Beruf gewählt habt, der Euch lange viel Freude macht. Denn Arbeit ist mehr als Geld verdienen", wandte sich der CDU-Mann an die zukünftigen Azubis.
Stephan M. Riegel, stellvertretender Akademieleiter der FAW Mainz verabschiedete die jugendlichen Berufsstarter mit einem Rückblick auf das während der Maßnahme Erreichte: "Sie haben bei uns das Handwerkzeug und auch die Regeln der richtigen Praxis kennen gelernt, die Sie für Ihre Ausbildung und Ihren Beruf benötigen. Wenn Sie das berücksichtigen, werden sie im Berufsleben weiterkommen", riet der Volkswirt den Berufsstartern.
„Bisher weiß schon mehr als die Hälfte unserer Teilnehmer, wie es nach den Sommerferien für sie weitergeht. Für die anderen legen wir uns weiter ins Zeug, so dass im derzeitigen Endspurt vor Beginn des Ausbildungsjahres sicher noch der eine oder andere Vertragsabschluss folgen wird.“, blickt FAW-Seminarleiter Christoph Abel nach vorne. Für den im August beginnenden dritten Durchgang der berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme bei der FAW Bingen wurde von der Agentur für Arbeit die Teilnehmerzahl von 35 auf 49 Jugendliche erhöht. "Dies spiegelt wieder, wie wichtig ein Bildungsangebot, das den Übergang von der Schule in den Beruf begleitet und unterstützt, für eine steigende Zahl von jungen Menschen ist", kommentiert der stellvertretende Akademieleiter Stephan M. Riegel den steigenden Bedarf.












