(openPR) Vor dem US-Schuldenstreit über die Anhebung des Schuldenlimits zur Abwendung einer drohenden Zahlungsunfähigkeit der USA gingen weitere wichtige Meldungen aus dem Weißen Haus schnell unter. Dabei dürften einige weitreichende Auswirkungen haben, wie etwa die Einigung über neue Verbrauchswerte (Fuel Efficiency Standard) von Neuwagen ab dem Jahr 2025. Hier hatten sich Ende Juli 2011 die US-Regierung, der Bundesstaat Kalifornien, die Automobilindustrie sowie die Gewerkschaft UAW auf eine deutliche Senkung der durchschnittlichen Verbrauchswerte geeinigt. Pkw und leichte Nutzfahrzeuge sollen ab dem Modelljahr 2025 nur noch 4,31 Liter Benzin auf 100 Kilometer verbrauchen (54,5 Miles per Gallon). Mehr dazu: http://www.grueneautos.com/2011/08/barack-obama-54-5-mpg-4-31-l-100km-als-standard-fuer-autos-ab-2025/
Der Fuel Efficiency Standard beschreibt den nach Verkaufsanteilen gewichtete Flottenverbrauch der Autos eines Herstellers in Miles per Gallon. Im Jahr 2009 wurde für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge zusammen bereits ein durchschnittlicher Verbrauchswert von 6,6 l/100 km (35,5 Miles per Gallon) als Ziel für 2016 festgelegt. Entsprechend wurden CO2-Emissionen von 155 Gramm pro Kilometer (250 Grams per Mile) als Ziel verabschiedet. Bis 2025 soll der Verbrauch dementsprechend noch einmal halbiert werden. Das Abkommen wurde von allen großen Autoherstellern wie Ford, GM, Chrysler, BMW, Honda, Hyundai, Jaguar/Land Rover, Kia, Mazda, Mitsubishi, Nissan, Toyota und Volvo unterzeichnet, die zusammen für mehr als 90% der Autoverkäufe in den USA verantwortlich sind.
Laut der US-Regierung unter Barack Obama könnten in den nächsten 14 Jahren durchschnittlich 8.000 Dollar pro Fahrzeug gespart werden. Insgesamt könnte die Nation nach Hochrechnungen 1,7 Trillionen US-Dollar an Kraftstoffkosten oder etwa 12 Milliarden Barrel Erdöl einsparen. Damit sollen die USA unabhängiger von Importen aus der OPEC werden, sowie in der Autoindustrie technologisch wettbewerbsfähig bleiben. Letzteres soll vor allem Arbeitsplätze sichern und schaffen.











