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Energie-Offensive der Erzdiözese Freiburg setzt auf Open Source

28.07.201110:48 UhrIT, New Media & Software
Bild: Energie-Offensive der Erzdiözese Freiburg setzt auf Open Source
Die Entwickler von Synyx setzen auf agile Entwicklungsmethoden wie zum Beispiel Scrum.
Die Entwickler von Synyx setzen auf agile Entwicklungsmethoden wie zum Beispiel Scrum.

(openPR) Christliches Handeln schließt bei der Erzdiözese Freiburg auch einen verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen ein. Bis zu 40 Prozent CO2 will das Bistum bis 2015 einsparen. Ein effektiver Baustein der großen Energie-Offensive sind die Energie-Checks in den Gemeinden vor Ort. Die schnelle und transparente Abwicklung sichert die von der Karlsruher Firma Synyx programmierte Energie-Check Software.




Bis 2015 rund 40 Prozent CO2 einsparen. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, bietet die Erzdiözese Freiburg ihren Gemeinden verschiedene Hilfestellungen an. Der Energie-Check ist zentraler Bestandteil dieser Energie-Offensive. Energie-Management, Investitionsförderung und nachhaltiger Energieeinkauf runden die Bestrebungen ab.

Erfahrungen hatte die Erzdiözese für ihre Offensive bereits 2006 gesammelt, als mehr als 500 Gemeinden einen Energie-Check geordert hatten. Seit Mai 2010 können nun die verbleibenden 630 Gemeinden des Bistums erneut den Energie-Check bequem über das Internet bei der Erzdiözese bestellen. Noch etwa ein Jahr lang können die Gemeinden von den supergünstigen Konditionen profitieren: Der Energie-Check kostet lediglich 55 Euro pro Gebäude. Danach, wenn die Förderung wegfällt, sind 220 Euro zu berappen.

Die Software zur Abwicklung der Energie-Checks wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Open Source Dienstleister Synyx entwickelt. Der gesamte Prozess, von der Anforderung eines Energie-Checks, über das Führen von Checklisten, bis hin zur Auswertung und Empfehlung von Maßnahmen, wird über diese Software abgebildet. „Wir können so jederzeit abrufen, welche Gemeinden einen Energie-Check angefordert haben und wie der Stand der Dinge ist“, erklärt Benedikt Schalk, Leiter der Fachstelle Energie und Umwelt des Ordinariats. Er ist davon überzeugt, dass die einfache Handhabbarkeit des Systems zum Erfolg beitragen wird.

Der Prozess ist klar und übersichtlich strukturiert. Wenn eine Gemeinde per Internet einen Energie-Check bestellt, wird diese Anfrage überprüft und an einen regionalen Energieberater weitergeleitet. Zum vereinbarten Termin begeht der Berater die Räumlichkeiten der Gemeinde. Dazu nutzt er eine von der Energieagentur Regio Freiburg entwickelte Checkliste und trägt die Ergebnisse online ein. „Typische Schwachstellen vor Ort sind undichte Fenster und Türen oder der nicht optimale Betrieb von Heizung und Warmwasserbereitung“, erläutert Harald Schwieder, Energieberater der Energieagentur Regio Freiburg. „Um die Qualität und Seriosität der empfohlenen Einsparmaßnahmen zu sichern, prüfen wir sämtliche Checklisten. Erst danach geben wir sie zur Kundenberatung frei”, beschreibt Schwieder eine zentrale Aufgabe der Energieagentur Regio Freiburg in diesem Ablauf.

Die Anforderungen an die Energie-Check Software waren vielfältig. Schalk war es wichtig, einen IT-Partner zu finden, der mit frei verfügbaren Open Source Technologien arbeitet, sodass keine Lizenzkosten anfallen. Außerdem legte er Wert auf einen Partner, der diese Software gemeinsam mit seinem eigenen IT-Team entwickelt und dies fortlaufend dokumentiert. So hat er die Freiheit, die Software mit ihrem offenen Quellcode jederzeit auch hausintern und ohne fremde Hilfe weiterzuentwickeln.

Die Karlsruher Firma Synyx erfüllte all diese Kriterien und war der Erzdiözese bereits durch die erfolgreiche Zusammenarbeit in einem anderen Projekt bekannt. Auf Basis eines Pflichtenheftes programmierten die Spezialisten eine benutzerfreundliche, vielseitige Webanwendung. „Bei so einer komplexen Software ist es für viele Kunden schwer, von Anfang an zu sagen, was die Software alles können soll. Deshalb entschieden wir uns für einen agilen Softwareentwicklungsprozess wie Scrum. So wurde z. B. das Pflichtenheft in sogenannte “Sprints” eingeteilt“, erklärt Michael Herbold, Softwareentwickler bei Synyx. Die einzelnen Ergebnisse der Sprints wurden dem Kunden immer wieder gezeigt und im laufenden Programmierprozess optimal an die Bedürfnisse der Erzdiözese angepasst. Damit ein stabiler und schneller Ablauf der Energie-Check Software für die Erzdiözese gewährleistet werden konnte, setzte Synyx stets modernste Technologien ein.

Die Erzdiözese setzt auf die weitere Zusammenarbeit mit den Karlsruher Open Source-Spezialisten von Synyx. Neben neuen Projekten wird auch die Energie-Check Software laufend weiterentwickelt. So soll im nächsten Schritt zum Beispiel eine Statistikfunktion integriert werden.

Schalk sieht in dieser Software auch eine mögliche Einnahmequelle. „Wir sind mit der Energie-Offensive Vorreiter unter den deutschen Bistümern. Wir würden uns freuen, wenn andere Bistümer sich uns anschließen würden. Die Software dazu können wir gerne zur Verfügung stellen.“ Einen ersten Mitstreiter hat die Erzdiözese bereits in der Evangelischen Landeskirche Baden gewonnen. Bis 2020 möchte diese 40 Prozent ihres CO2-Ausstoßes reduzieren. Die Energie-Check Software ist bereits im Einsatz und wurde von Synyx fachlich an die Vorgaben der Landeskirche angepasst.


Links
Mehr über Synyx: www.synyx.de
Energie-Offensive der Erzdiözese Freiburg: www.ebfr.de/umwelt
Energieagentur Regio Freiburg: www.energieagentur-freiburg.de

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