(openPR) Wer bereit ist, Zeit und Muskelkraft in ein Eigenheim zu investieren, findet im Selbstbauhaus eine preiswerte Lösung.
Eine preiswerteste Variante unter den Fertighäusern ist das Bausatz- oder Selbstbauhaus: Hier packen Bauherren nicht nur beim Innenausbau an, erklärt bauen.de, das Fachportal für Bauherren und Renovierer, sondern erstellen auch den Rohbau in Eigenregie. Wie bei Fertighäusern üblich, kann auch hier zwischen verschiedenen Musterhäusern gewählt werden, die sich den Bauherrenwünschen anpassen lassen. Der Anbieter liefert ein Selbstbauhaus als kompletten Bausatz auf die Baustelle, wo es der Bauherr in Eigenregie selbst erstellt. Grundsätzlich stehen vom Fundament bis zum Dach für alle Gewerke Ausbaupakete und Bauanleitungen zur Verfügung, doch ganz auf sich allein gestellt sind Selberbauer nicht. Meist übernimmt der Anbieter nicht nur die Planung, sondern auch die Bauüberwachung und –abnahme, je nach vereinbartem Umfang. Als Ausgleich für fehlende Praxis, bieten viele Anbieter auch Schulungen an. Gerade beim Selbstbau sind umfassende Baubetreuung sowie qualifizierte Produktberatung vor und nach der Bauphase wichtig, denn auf Eigenleistungen besteht kein Gewährleistungsanspruch. Vor Vertragsabschluss sollte man also Leistungsumfang, Mängelansprüche und Haftungsfragen mit dem Anbieter klären.
Selbstbaufreundliche Materialien
Unkompliziert sind die verwendeten Baumaterialien, die auch Selberbauer ohne Vorkenntnisse anhand von Anleitungen und Einweisungen sicher verarbeiten können. Angeboten werden Bausätze in Massivbauweise mit Steinformaten wie Kalksandstein, Porenbetonstein oder Hochlochziegel, aber auch Schalungssysteme aus Styropor, Holzspan oder Bims, die mit Beton ausgegossen werden. Auch die Holzblockbauweise eignet sich bestens zum Selbstbau, so bauen.de. Die Holzbohlen sind einzeln zugesägt und nummeriert, so dass sie vor Ort nur noch zusammengefügt werden müssen. Wenig Raum zum Selbermachen lassen Systeme wie die aus Holzrahmenbauweise oder Blähtonelementen. Die großen Elemente lassen sich nur durch einen Kran versetzen und sollten unter fachmännischer Aufsicht montiert werden.
Fleiß und Muskeln sparen Baukosten
Wer sich für ein Bausatzhaus entscheidet, kann Kosten sparen: Denn Eigenleistung zählt zum Eigenkapital und wird von Banken bei der Finanzierung honoriert. Doch so einträglich die Eigenleistung auch ist, muss doch ihr Umfang und die eigenen Fähigkeiten von vornherein realistisch eingeschätzt werden. Die rund 1.000 Arbeitsstunden für den Selbstbau bedeuten bei einer einjährigen Bauzeit, dass pro Woche – meist neben Beruf und Familie - durchschnittlich 25 Stunden geschuftet werden müssen. Doch wer die handwerkliche Arbeit nicht scheut, wird mit einer preiswerten Lösung fürs Eigenheim belohnt. Ohne Grundstück und Bodenplatte beziehungsweise Keller sind Bausatzhäuser laut bauen.de schon ab 60.000 Euro realisierbar.
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