(openPR) Postbauer-Heng, Juli 2011: Die Kago Wärmesysteme GmbH rät: Wer über den Einbau einer Solarthermie-Anlage nachdenkt, sollte sich rasch entscheiden. Denn noch bis zum Jahresende gibt es dafür höhere Zuschüsse des Bundes.
In diesem Frühjahr hat das Bundesumweltministerium die Förderkonditionen für das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (MAP) verbessert. So erhalten Sanierer beim Einbau von Solarkollektoren zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung aktuell 120 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche. Diese Regelung gilt noch bis zum 30. Dezember diesen Jahres. Danach sinkt die Förderung wieder auf die bereits in der Vergangenheit gültigen 90 Euro pro Quadratmeter. „Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit zehn bis 13 Quadratmetern Kollektorfläche sind das rund 300 bis 400 Euro zusätzlich“, sagt Jürgen Rauch, Mitglied der Geschäftsleitung der Kago Wärmesysteme GmbH.
Die Solarthermie-Anlagen sind im Idealfall so konzipiert, dass der Wärmebedarf eines Hauses im Jahresmittel bis zu 25 Prozent aus der gewonnen Sonnenenergie gedeckt wird, in den Sommermonaten zu 100 Prozent. „Sonnenenergie ist kostenlose Energie. Da kann sich jeder ausrechnen, dass sich die Anschaffung einer Solarheizung binnen weniger Jahre bezahlt macht“, sagt Jürgen Rauch, und das insbesondere angesichts aktuell steigender Preise für fossile Energieträger.
Neben der Basisförderung für Solarkollektoren hat die Bundesregierung auch den so genannten Kesseltauschbonus erhöht. Diesen erhalten Sanierer, wenn sie neben dem Einbau einer Solarheizung auch noch ihren alten Heizkessel gegen einen Brennwertkessel oder eine Biomasseheizung austauschen. Bis zum Jahresende werden noch 600 Euro Kesseltauschbonus gezahlt (vorher 400 Euro). Ab 2012 beträgt die Förderung dann 500 Euro. „Entscheidet sich der Hausbesitzer für eine Biomasse-Heizung, ist es möglich, weitere Förderungen aus dem Marktanreizprogramm zu erhalten. Bei einer Pelletheizung mit Pufferspeicher zum Beispiel 2.500 Euro“, sagt Jürgen Rauch, Mitglied der Kago-Geschäftsleitung. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus (4 Personen) kommen so beim Einbau einer Pelletheizung in Kombination mit Solarthermie rund 4.500 Euro Förderung zusammen, rund ein Viertel der Anschaffungskosten. Auch bei einem Kesseltausch machen sich die Anschaffungskosten schon nach wenigen Jahren bezahlt. Denn Pellets sind deutlich preiswerter als fossile Energieträger, aktuell rund 45 Prozent billiger als Heizöl. Hinzu kommt die Brennstoffersparnis aufgrund des besseren Wirkungsgrades.









