(openPR) Am Freitag, den 29. Juli 2011 wird der Blog des Projektes „Wer gehört zu mir? Die Familienbox“ gelauncht. Der Blog ermöglicht es, die Ergebnisse des Projektes visuell zu präsentieren und trotzdem den persönlichen Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden, denn was kann persönlicher sein als Familie? Um also die Persönlichkeitsrechte der Kinder zu wahren und ihnen zudem selbst die Entscheidung zu überlassen, wem sie was von sich zeigen möchten, gibt es einen Passwort-geschützten Bereich. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den unten genannten Kontakt.
Der Blog: http://familienbox.wordpress.com
Das Projekt:
In Berlin-Neukölln treffen viele verschiedene Familienmodelle aufeinander:
Arabische und türkische Großfamilien, Alleinerziehende, die hippe Patchworkfamilie und klassische Kernfamilien. Wie nehmen Kinder ihre Familiensituation wahr? Häufig leben nur einige Mitglieder der biologischen Familie in Berlin und die Sehnsucht nach Großeltern, Tanten und Cousins ist auch im Alltag spürbar. Oder aber die Familie besteht aus Freunden, Babysittern, Nachbarn und Haustieren; wer kann schon genau sagen, was für Kinder die Familie ist und wie sehr sich die Wahrnehmung in den verschiedenen Kulturen voneinander unterscheidet?
Das Projekt „Wer gehört zu mir? Die Familienbox“ bietet Neuköllner Kindern im Alter von 6 bis 14 Jahren innerhalb und außerhalb der Schule die Möglichkeit, eine eigene „Familienbox“ zu gestalten: Ein einfacher, verschließbarer Karton der von außen gestaltet und innen gefüllt wird mit allem, was für die teilnehmenden Kinder wichtig ist: Fotos, ein getragenes Tuch der Mutter, Blumen vom Balkon, auf dem die gemeinsamen Mahlzeiten eingenommen werden, Muscheln vom Strand in Polen, wo die Großeltern leben, ein Stammbaum der Wunschfamilie.
"Wer gehört zu mir? Die Familienbox" wird innerschulisch vom Deutschen Kinderhilfswerk, der Bürgerstiftung Neukölln und der 1. Gemeinschaftsschule Neukölln (Campus Rütli) gefördert und außerschulisch vom JFSB und der Aktion Mensch.











