(openPR) Die 133. Auktion des Auktionshauses Felzmann (30.06.-02.07.2011) hatte alles, was eine gute Versteigerung brauchte: erstklassige Objekte, spannende Bietergefechte, gute Stimmung, interessierte Kunden aus dem In- und Ausland und ein gutes Gesamtergebnis - dieses Mal rund 3,3 Millionen Euro (inkl. Aufgelder/ohne MwSt.).
Unter den Hammer kam unter anderem das philatelistische Lebenswerk des großen Sammlers und Forschers Reimer Hadenfeldt. Die umfassende Bogensammlung von über 4650 INFLA-Bögen zeichnete sich durch eine enorme Vielfalt und insbesondere durch eine ausgezeichnete Qualität aus.
Reimer Hadenfeldt hat seine Forschungsarbeit der letzten 30 Jahre zusammen mit Jürgen Böhme in dem bekannten Handbuch der Inflationsbogen dargestellt. Die Sammlung bestand sowohl aus Einzel- als auch Sammellosen – insgesamt rund 60 Stück, strukturiert nach den verschiedenen Ausgaben der Inflation. Die Sammlung erzielte bei einem Gesamtausruf der Einzel-und Sammellose in Höhe von 57.000 Euro ein herausragendes Gesamtergebnis von rund 130.000 Euro.
„Vive la France“ mag man wohl gedacht haben, als die französische „1 Franc vermillon vif“ (Los 1078) für 14.000 Euro versteigert wurde. Sie ist eines der schönsten Stücke der legendären klassischen Frankreich-Rarität in der besten und seltensten Nuance – eben ein pièce superbe.
Nicht nur historisch gesehen ist Memel interessant, auch die Briefmarken aus jener Zeit stachen auf der 133. Auktion hervor. Vorhanden waren z.B. Marken aus dem Deutschen Reich, die mit dem Stempelaufdruck „Memelgebiet“ versehen wurden. So auch Los 2605, das für 3.200 Euro (Ausruf: 2.500 Euro) den Besitzer wechselte. Bei den Sammellosen erzielte Los 5772 mit 2.200 Euro (Ausruf: 200 Euro) ein gutes Ergebnis.
Gute Ergebnisse gab es auch im Bereich des Deutschen Reiches: Die Burg Rheinstein in Rheinland-Pfalz, heute Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal, ziert eine Marke aus der Zeit der Weimarer Republik. Die grüne 1 RM "Burg Rheinstein" überzeugte die Bieter nicht nur mit ihrer prachtvollen Optik. Die Marke, auf ungummiertem Paier hergestellt, weist eine stärkere Papierunebenheit auf, ist aber darüber hinaus ein einwandfreies Exemplar. So wundert es nicht, dass die Briefmarke mit der Losnummer 2015 einen Zuschlag von 5.700 Euro erzielte.
Traditionell gut lief auch der Bereich SBZ. Ein Theaterblock 3AY mit seltenem Wasserzeichen war bereits im Vorfeld mit einem Ausruf von 16.000 Euro ein Highlight der 133. Felzmann-Auktion. Das Los mit der Nummer 3555 wurde für den Ausruf zugeschlagen.
Neben hochwertigen Objekten aus Deutschland lockte ebenso das reichhaltige Angebot an Marken aus Übersee und Europa. Erwartungsgemäß wurden Einzel- und Sammellose aus China besonders gut versteigert. Begehrt waren auch Briefmarken aus den Niederlanden, die auf der Felzmann-Auktion selten konzentriert angeboten wurden. Das Sammellos 5141 erzielte gar einen herausragenden Zuschlag in Höhe von 20.000 Euro (4.000 Euro). Aber auch andere Sammlungen erzielten Spitzen-Zuschläge, wie etwa Los 4906, eine Partie klassischer Thailand-Briefe für 11.000 Euro (Ausruf: 500 Euro). Los 4501 lieferte einen brillanten Nachlass und wurde nicht umsonst mit einem ungeschliffenen Diamant verglichen. Der Nachlass erzielte am Ende 12.000 Euro, bei einem Ausruf von 5.000 Euro.
Noch bis zum 29. Juli 2011 können unverkaufte Lose im Nachverkauf direkt erworben werden. Weitere Infos sowie der Online-Katalog und die Ergebnisliste finden Sie unter www.felzmann.de.
Für weitere Bilderwünsche kontaktieren Sie bitte Frau Beate Hannig unter













