(openPR) Das Thema „nachhaltiges Reisen“ ist derzeit in aller Munde. Nur über das „Wie“ sind sich Touristiker, Umweltverbände und Kunden nicht einig. Dennoch kann jeder schon heute einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Fachzeitschrift „forum Nachhaltig Wirtschaften“ beleuchtet in seiner kommenden Ausgabe 3/2011 die vielfältigen Aspekte verantwortungsvollen Reisens. Zahlreiche Anbieter wie die Miller Reisen GmbH haben unterdessen bereits eigene Projekte zum nachhaltigen Reisen ins Leben gerufen und werben gezielt mit ihrem ökologischen und sozialen Engagement.
Unter dem Motto „Tourismus und Nachhaltigkeit“ erscheint am 1. Juli die neue Ausgabe „forum Nachhaltig Wirtschaften“, kürzlich ist das Treffen des Touristikernetzwerks Skål International Deutschland e. V. zum gleichen Thema zu Ende gegangen – das Thema „Nachhaltigkeit im Tourismus“ treibt alle um. Die Ansätze sind so unterschiedlich und vielfältig wie die Lösungsvorschläge.
Steigendes Interesse von Kundenseite
Zunächst müssen nachhaltige Reisen stärker von der Kundeseite nachgefragt werden, der Vertrieb muss sensibilisiert werden, mehr klimaschonende Angebote zu lancieren und letztendlich muss die Umsetzung funktionieren. Die Nachfrage nach sogenannten verantwortungsvollen Reisen sei noch relativ gering, das Interesse jedoch steige, heißt es bei Skal International. Oft wird der gute Wille beim Kunden aber durch einen noch zu hohen Reisepreis gebremst.
Gleichzeitig versuchen Anbieter, durch gezielte Schulungen und Incentives das Reiseverkaufspersonal mit ins Boot zu holen. Denn nur durch intensive und kompetente Beratung kann der Kunde seine Vorteile einer nachhaltigen Reise erkennen. Der Anbieter oder das Reisebüro erlangen durch fundiertes Know-How außerdem einen klaren Wettbewerbsvorteil. Fehlt also nur noch eine sozial gerechte und ökologisch tragfähige Umsetzung des nachhaltigen Reisens.
Handeln statt debattieren
In der Praxis haben bereits zahlreiche Anbieter hochwertiger Fernreisen die Problematik erkannt und bieten ihren Kunden unterschiedlichste Möglichkeiten an. So waren die umweltschädlichen Auswirkungen der aus dem Reisebetrieb resultierenden CO2 Emissionen Josef Miller, dem Gründer und Geschäftsführer der Miller Reisen GmbH, stets bewusst. Um diese für sein Unternehmen nachhaltig zu neutralisieren, wurde 2006 das Aufforstungsunternehmen Miller Forest Investment AG ins Leben gerufen. Die Miller Reisen GmbH wurde Gründungs-Investor und pflanzte die ersten 50.000 Bäume zur Kompensation des schädlichen Treibhausgases. Gemeinsam mit weiteren Investoren ist es gelungen, bis heute rund 2,2 Millionen Bäume zu pflanzen, die angebotenen Reisen des Südamerikaspezialisten klimaneutral zu stellen und vor Ort im Pflanzungsland Paraguay 100 Arbeitsplätze zu schaffen. Ein solches Engagement bedeutet einen Anfang auf dem langen Weg hin zur Vision nachhaltigen Reisens. Aber jede Reise beginnt bekannter Weise mit einem Schritt.













