(openPR) Mit "High Priest Of Nothing" veröffentlicht der Osnabrücker Blues-Gitarrist, Sänger und Songwriter Christoph "Jimmy" Reiter nach Jahren als Sideman sein Debütalbum als Bandleader, bei dessen Entstehung er auf prominente Unterstützung – u.a. durch Saxophongröße "Sax" Gordon Beadle – bauen konnte.
Zwölf Titel umfasst die CD, von denen zehn aus Reiters eigener Feder stammen, die übrigen zwei sind Coverversionen unbekannterer Songs der Bluesgeschichte. Jimmy Reiter hat sich seit dem Jahre 2000 als Gitarrist in der Band des Washingtoner Harpspielers und Sängers Doug Jay einen Namen in der Bluesszene gemacht, mit dessen Band Doug Jay & The Blue Jays er sowohl kreuz und quer durch Europa tourte, als auch zwei erfolgreiche Studioalben aufnahm. So ist es kein Wunder, wenn drei der Eigenkompositionen auf "High Priest Of Nothing" Reiter/Jay-Koproduktionen sind, die wie die übrigen Stücke des Osnabrückers aus der breiten Palette der Blues- und Rootsmusik entstammen.
Traditioneller Blues ("Take It Easy Baby", "Just Another Nail"), modernere Grooves ("Where Is The Music?", "City Of Rain"), und R&B ("Surf Chipmunk") wechseln sich auf der Platte ab und ergeben eine rundes und abwechslungsreiches Ganzes, verbunden durch die Gitarre und den Gesang Reiters als rotem Faden. Beim Hören wird schnell klar: hier war niemand am Werk, der sklavisch seinen Bluesidolen nacheifert, noch jemand, der es gerne allzu glattgebügelt und poliert mag. Bei allem Respekt gegenüber den Großen des Blues, den er zweifelsfrei aufbringt, drückt Jimmy Reiter der Musik seinen ganz persönlichen Stempel auf und liefert eine eigenständige Mischung aus Blues und R&B, mit verschiedensten Einflüssen von Chicago bis New Orleans.
Daß Reiter sein Instrument beherrscht, weiß die Blueswelt auch nicht erst seit gestern. Die Hamburger Morgenpost nennt ihn einen "der gefragtesten Gitarristen der deutschen Bluesszene", und vom britischen Magazin "Blues & Rhythm" wird er gar als "einer der besten jungen europäischen Bluesgitarristen" bezeichnet. Wenig erstaunlich also, daß der Sechssaiter, sei es in Form von Reiters Gibson 335, der Fender Stratocaster oder Telecaster, eingestöpselt in einen alten Fender Röhrenverstärker und immer gefühlvoll, aber mit der einer gehörigen Portion Dreck gespielt, das dominierende Instrument auf "High Priest Of Nothing" ist. Trotzdem ist die Platte kein reines Gitarrenalbum, dafür sorgt schon die exzellent besetzte Band – Jimmy Reiter hat für die Aufnahmen eine illustre Besetzung um sich geschart, zu der u.a. Bluespianomeister Chris Rannenberg, der Organist Mo Fuhrhop (Henrik Freischlader Band) und nicht zuletzt einer der weltbesten R&B-Saxophonisten, der Bostoner "Sax" Gordon Beadle, gehören. Gerade Beadle hat viel Gelegenheit zu glänzen, z.B. bei "Surf Chipmunk" oder dem Jump-Blues "Don't Let It Pass You By".
Neben der Musik kommen auch die Texte keinsfalls zu kurz. Die Zeilen aus Reiters Feder sind gerne mal mit einer großen Prise Ironie gewürzt und einem Augenzwinkern versehen, wie in "All You'll Ever Need Is Me" oder der Eröffnungsnummer "I'll Take The Easy Way", der auch der Albumtitel "High Priest Of Nothing" entlehnt ist, während "Just Another Nail" nicht zuletzt der Gesangstrophen wegen eine düsterere Atmosphäre schafft. Im November tourt die Jimmy Reiter Band mit Gordon Beadle durch Deutschland, um "High Priest Of Nothing" vorzustellen. Die CD ist im Handel und auf www.jimmyreiter.de erhältlich und kann außerdem auch bei allen gängigen Downloadportalen heruntergeladen werden.
Weitere Informationen:
http://www.jimmyreiter.de/highpriestofnothing.html











