(openPR) Es gibt zahlreiche Ratgeber und Testberichte über Reise-Apps. Selten wird dabei bedacht, dass die Nutzung von Apps im Ausland aufgrund der Roaminggebühren schnell zur Kostenfalle werden kann. Nützt das Smartphone im Ausland überhaupt etwas ohne die schlauen, auf Online-Zugänge angewiesenen Applikationen? Martin Willmann, Geschäftsführer bei mStore, Deutschlands größtem Apple Premium Reseller, und langjähriger Experte in Sachen Apple erläutert, wie das iPhone auf Reisen auch ohne Online-Zugang zum intelligenten Begleiter wird und worauf man achten sollte, damit der digitale Gefährte die Reise unbeschadet übersteht.
Vor der Reise - Bestens vorbereitet!
Um das iPhone in Urlaubslaune zu bringen, sollte man vor dem Abflug alle wichtigen Daten, wie zum Beispiel Kontakte, Bilder und Videos sichern. Einfach das iPhone an den Rechner anstecken und schon wird ein Backup automatisch erstellt. Um die Daten vollkommen sicher aufzubewahren bietet sich Apples 'Time Capsule' an. Die drahtlose Festplatte sichert automatisch über das in Mac OS X integrierte 'Time Machine' alle wichtigen Daten von MacBook, iPad, iPhone und Co. So gehen nie wieder Urlaubserinnerungen verloren. Für die eigene Urlaubslaune braucht man nun nur noch alle wichtigen Printdokumente, wie z. B. Versicherungsscheine, mit dem iPhone abfotografieren oder man sichert diese auf dem iPhone als PDF, um sie mit einem PDF-Reader wie z. B. 'Good Reader' (3,99 Euro im iTunes Store) wieder öffnen und verwalten zu können. So kann man im Notfall eine virtuelle Fotokopie vorzeigen und wichtige Informationen, wie zum Beispiel Versicherungsnummern, abrufen. Was im Koffer ebenfalls nicht fehlen sollte, ist ein Adapter für das standardmäßige iPhone-USB-Ladegerät. Mit dem iPod USB International Netzteil PowerPlug von Artwizz (z. B. bei mStore für 19,80 Euro) kann man das iPhone statt über den USB-Port am Rechner auch an der Steckdose aufladen und bekommt die verschiedenen Adapter für gängigsten Steckeranschlüsse gleich mitgeliefert. Hilfreich ist auch ein Ersatzakku, wie der leistungsstarke Just Mobile Gum Pro (z. B. bei mStore, 49,00 Euro) mit 4400 mAh, mit dem das iPhone bis zu viermal vollständig geladen werden kann, bevor der Akku selbst wieder an das Netzteil muss.
Auf der Reise - Alle Kosten voll unter Kontrolle
Zahlreiche iPhone-Apps geben automatische Push-Updates, für die eine Internetverbindung hergestellt wird. Das kann im Ausland schnell teuer werden. Der sicherste Schutz vor unkontrollierten Kosten ist die Deaktivierung des Daten-Roaming in den Einstellungen des iPhone unter Allgemein>Netzwerk. Dann bleiben die automatischen Push-Benachrichtigungen im Ausland aus. Alle News kann man weiter abrufen, indem man die App aufruft und das Daten-Roaming für diese kurze Zeit wieder aktiviert. Um auch beim Telefonieren auf die Daten-Roamingkosten zu verzichten, kauft man sich am besten eine Prepaid-Card im jeweiligen Reiseland. Diese muss für das iPhone häufig noch zugeschnitten werden. Die meisten Mobilfunkshops verfügen über spezielle Stanzen, die aus einer Mini- eine iPad- und iPhone-taugliche Micro-SIM machen.
Für die günstige Internetnutzung bieten sich WLAN-Hotspots an, die man in Restaurants, Cafés, Hotels, Krankenhäusern oder öffentlichen Plätzen wie Flughäfen oder Bahnhöfen findet. Oft sind diese sogar unverschlüsselt nutzbar. Finden lassen sie sich über die App 'Wi-Fi Finder' (kostenlos).
Wertvoller Helfer auch ganz ohne Online-Apps
Zu Hause sind iPhone-Nutzer daran gewöhnt, die Google-Map-App aufzurufen, wenn es darum geht den Weg zu finden. Leider sind fast alle praktischen Wegweiser-Apps nur online verfügbar. Martin Willmann empfiehlt deshalb Reisenden, die auf eine böse Kostenüberraschung verzichten möchten: 'Bei kurzen Strecken einfach die Route an einem WLAN-Hotspot in der Google-Maps-App eingeben und einen Screenshot machen. Dazu drückt man den 'Home-Knopf' unten auf der Vorderseite und gleichzeitig kurz den Ein-/Ausschalter.' Alternativ kann man auf Apps zurückgreifen, die offline nutzbar sind, wie zum Beispiel CityMaps2go (1,59 Euro) - eine App, die offline Kartenmaterial weltweit zur Verfügung stellt. Falls es für einen Ort keine Karte gibt, liefern die Anbieter das Kartenmaterial innerhalb von zwei bis drei Tagen kostenlos nach. Weitere nützliche Apps, die ihre Inhalte offline verfügbar machen, gibt es zum Beispiel für Übersetzungen (Nifty Words, 1,58 Euro). Alle, die eine echte 'Back-To-The-Roots-Erfahrung' suchen, verzichten am besten komplett auf Apps und nutzen die anderen praktischen Funktionen im iPhone, wie zum Beispiel das Notizbuch und den Taschenrechner - einfach den Umrechnungskurs für das Zielland vor dem Urlaub im Notizbuch einspeichern und vor Ort die Währung in den iPhone-Taschenrechner statt in eine App eingeben.
Das iPhone wetterfest machen
Das iPhone braucht zwar keine Sonnencreme, aber damit es auch gegen Ende des Urlaubs noch seine Hilfsdienste leistet, empfiehlt Martin Willmann folgendes zu beachten: 'Der digitale Begleiter fühlt sich bei 0 bis 35 Grad am wohlsten. Da im Sommerurlaub diese Temperaturen in der prallen Sonne schnell überschritten werden, sollte man darauf achten, das iPhone im Schatten aufzubewahren und vor zu hoher Luftfeuchtigkeit zu schützen. Alle Pool und Strandliebhaber sollten darüber hinaus daran denken, dass das iPhone sand- und wasserscheu ist.' Auf Nummer Sicher geht man deshalb mit einer sand- und spritzwassersicheren Hülle, wie z. B. der iSkin Revo 4 Falcon (z. B. bei mStore, 33,00 Euro). Das Case aus japanischem Premium-Silikon ist feuchtigkeitsbeständig und schützt wirkungsvoll alle Tasten sowie Vorder- und Rückseite des iPhone. Dank eines speziellen Port-Covers dichtet es sogar den Lade-Anschluss ab und bewahrt ihn vor Feuchtigkeit und Sand.















