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Kaffeefahrt war gestern: 70-Jährige radeln mit dem Elektro-Fahrrad über die Alpen

23.06.201111:16 UhrTourismus, Auto & Verkehr

(openPR) Seniorenreisen – dabei denkt man an gemütliche Fahrten zu Kaffee und Kuchen. Fragt man die Rentner selbst, sind solche Ausflüge für viele ein Graus. Tatsächlich sind ältere Menschen heute so aktiv wie nie zuvor. Wer sich im Berufsalltag nie Zeit für sich nehmen konnte, will wenigstens nach der Pensionierung noch etwas erleben, auch wenn die Gesundheit vielleicht nicht mehr die beste ist und das Gehen schon schwerer fällt. Größte Hürde ist aber meist die Angst, in der Fremde allein dazustehen, wenn der Körper nicht mehr mitmacht. Um Senioren diese Sorge zu nehmen, legt der Augsburger Reiseveranstalter ATC Touristic einen seiner Schwerpunkte auf Gruppenreisen mit speziell angepassten Konzepten und hilfsbereiten Begleitern. Mit dieser Unterstützung wächst so Mancher noch mal über sich hinaus: Seit kurzem sind sogar Radtouren über die Alpen im Angebot – mit dem Elektro-Fahrrad.



Augsburg. „Der älteste Teilnehmer bei der letzten Fahrt war 79“, erzählt Reiseberaterin Stefanie Gruber. Die meisten Mitreisenden, ergänzt sie, seien aktive Menschen jenseits der Fünfzig. Die Fahrradreisen führen entlang der historischen Via Claudia Augusta von Meran nach Augsburg oder von Garmisch durchs Karwendelgebirge in die Ötztaler Alpen. Station gemacht wird bei bekannten Städten und Denkmälern wie der Wieskirche oder Schloss Neuschwanstein – ein straffes Programm, das aber durch Pausen und kleine Hilfen darauf ausgerichtet ist, niemanden zu überfordern. So bringt etwa ein Bus die Teilnehmer über die schwierigen Passagen am Reschen- und Fernpass. Auch wer unterwegs keine Kraft mehr hat, kann zum Verschnaufen jederzeit ein Stück mitfahren. Für die Räder gibt es ein eigenes Begleitfahrzeug und einen Techniker, der im Notfall sofort zur Stelle ist, wenn der motorisierte Drahtesel mal streiken sollte. Bis zu 25 Stundenkilometer schnell sind die robusten Bikes, die von der Traditionsfirma Durz aus Neusäß bei Augsburg bereitgestellt und von den Lechwerken vermietet werden. Die Akkus der Elektromotoren reichen 40 bis 70 Kilometer weit. „Nachts werden sie einfach im Hotelzimmer aufgeladen“, so Gruber. Die volle Leistung wird aber bei den meisten Etappen der verschieden Touren nicht gebraucht, in der Regel liegen die Tagesstrecken bei 25 bis 40 Kilometern.

Urlaub in der Gruppe – aber jeder im eigenen Tempo

ATC Touristic organisiert und begleitet bereits seit 1953 Reisen im In- und Ausland und hat sich auf Gruppenreisen spezialisiert. Lange Zeit war das Unternehmen ein preiswerter Reiseanbieter ausschließlich für Bahnangestellte und deren Angehörige. Seit 2009 stehen über das Reisebüro die Angebote nun jedermann offen. Die günstigen Preise liegen in der Struktur des Unternehmens begründet: „Wir sparen durch unseren gezielten Direktvertrieb eine Menge an Kosten im Gegensatz zu anderen Veranstaltern“, erklärt Reiseleiterin Margit Heine. „Außerdem können wir für Gruppenreisen ganz anders planen und buchen.“ Heine ist bereits seit 1976 Reiseleiterin bei ATC, derzeit betreut sie die Fahrten ins Berner Oberland und die Schweizer Zeitreise im Zug. Die nostalgischen Dampfloks, die Gletscher und Seilbahnen sind für ihre Gäste ein echtes Erlebnis, sagt sie. Mancher erfülle sich damit einen Lebenstraum, an den er schon gar nicht mehr geglaubt hatte.

„Viele ältere Menschen würden gerne mehr reisen, aber sie trauen sich nicht. Sie fürchten, dass ihnen keiner hilft, wenn sie ein Problem haben“, berichtet die Reiseleiterin. Vertrauen und das Gefühl, umsorgt zu werden, seien daher das Allerwichtigste für ihre Reisenden. Abends besucht Heine jeden Tisch und spricht mit den Teilnehmern das Programm für den nächsten Tag durch, mögliche Schwierigkeiten können so gleich erkannt werden. Dann geht es darum, alternative Lösungen zu finden – wie etwa beim Ausflug in die Weinberge von Ligerz: „Wir fahren alle mit der Standseilbahn hinauf. Wer fit genug ist, kann später hinunterspazieren, die Anderen nehmen eben wieder die Bahn ins Tal.“ So bleibt keiner außen vor und niemand muss sich überanstrengen.

Service und Sicherheitsgefühl sind für ältere Reisende entscheidend

Dieses Gemeinschaftsgefühl ist einer der großen Vorteile bei Gruppenreisen, aber auch eine Herausforderung für die Koordination. Denn auch wenn es sich um Aktiv-Reisen handelt, hat jeder Gast sein eigenes Tempo und seine eigenen Bedürfnisse. Da wird für einen Reisenden mit frisch operiertem Knie auch schon mal eine Umsteigehilfe für jede Zugstation auf dem Weg organisiert. Margit Heine sieht daher eine ihrer Hauptaufgaben darin, alle in Einklang zu bringen: „Dazu gehört auch der Ehrgeiz, die etwas Schüchternen und Zurückhaltenden mit einzubinden, so dass sie sich öffnen und Spaß in der Gruppe haben.“ Wenn man nett und offen mit den Leuten umgeht, dann spiegelt sich das wider, sagt sie. Ihre Erlebnisse in über 30 Jahren geben ihr Recht.

Ein weiterer Baustein dieses seniorenfreundlichen Konzepts ist der neue Fünf-Sterne-Luxusbus, den ATC im März eingeweiht hat. Der Komfort-Bus ist mit ergonomischen Sitzen, viel Beinfreiheit und getönten Panoramafenstern ausgestattet. Auch können so jetzt feste Plätze reserviert werden – gerade für ältere Menschen ein wichtiger Aspekt. Die E-Bike-Touren mit ihren Begleitfahrzeugen setzen ebenfalls auf größtmöglichen Service und Sicherheit, um den Teilnehmern die Sorgen über mögliche Schwierigkeiten zu nehmen. „Wer möchte, kann sich auch in unserem ATC-Reisebüro im LEW-Kundenforum in Augsburg ein solches Elektro-Fahrrad ansehen und sogar ausprobieren“, ergänzt Reiseberaterin Stefanie Gruber – als Vorbereitungsmaßnahme für die Alpenüberquerung.

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