(openPR) Die Sonne machts möglich. Dank der Einnahmen aus dem neuen Solarkraftwerk der Berliner Energieagentur (BEA) auf Dächern der Charlottenburger Baugenossenschaft in Spandau können Berliner Schülerinnen an den RoboCup-Junior Weltmeisterschaften vom 5. bis 11. Juli in Istanbul teilnehmen.
Charlotte-Vorstand Rudolf Orlob überreichte heute in Anwesenheit von Berlins Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum und BEA-Geschäftsführer Michael Geißler einen Reisescheck in Höhe von 2.000 Euro an das Team „be WALLe – be Ber-lin“. Sie wünschten den Mädchen und ihren Lehrerinnen viel Erfolg. „Wir drücken die Daumen, dass Ihr den Titel nach Berlin holt“, sagte Nußbaum.
Die Photovoltaikanlage auf insgesamt sieben Gebäuden im Wohngebiet Eiserfelder Ring ist eines der größten Solarkraftwerke in Berlin. Auf einer Fläche von insgesamt 6.900 Quadratmetern sind in den vergangenen Wochen über 1.500 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 370 kWpeak installiert worden. Sie erzeugen durchschnittlich 309 Megawattstunden Strom pro Jahr, das entspricht dem Bedarf von über 100 Haushalten.
Die BEA hat die Anlage finanziert, geplant und betreibt sie über einen Zeitraum von 20 Jahren. Die Einspeisung ins Stromnetz wird nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) vergütet. Für die Bereitstellung der Dächer erhält die Charlottenburger Baugenossenschaft eine Miete. Mit den Arbeiten zur Errichtung der Anlage hat die BEA die B5 Solar GmbH aus Wustermark beauftragt.
Das Wohngebiet Eiserfelder Ring mit 324 Wohnungen wurde in den Jahren 1965/66 gebaut und zwischen 2003 und 2006 umfassend saniert. Zu den Maßnahmen gehörten unter anderem die Wärmedämmung von Fassaden und Dächern sowie der Austausch der Fenster.
RoboCupJunior ist ein internationaler Schülerwettbewerb, mit dem der Nachwuchs für technische Fragestellungen begeistert werden soll. Das Berliner Team besteht aus Schülerinnen im Alter von 14 bis 18 Jahren der 6. Integrierten Sekundarschule Spandau und des Oberstufenzentrums Informations- und Medizintechnik in Neukölln. Mit Hilfe handelsüblicher Baukästen haben sie unter Verwendung von Solartechnik Roboter entwickelt, die zu Musik tanzen können. Bei der WM treten die Berli-nerinnen mit ihren Robotern in der Kategorie „Dance“ an. Mit ihrer Technik und Choreographie haben sie sich bereits bei den Deutschen Meisterschaften im April 2011 in Magdeburg durchsetzen und für Istanbul qualifizieren können.
Mehr Informationen über den Wettbewerb unter: www.robocup2011.org










