(openPR) Die Online Reputation, also der gute oder schlechte Ruf eines Unternehmens, hat mit dem Wachstum von sozialen Netzwerken, Bewertungsplattformen und der Herausbildung der aktiven Internetuser an großer Bedeutung gewonnen. Mehrere Studien zeigen, dass der Online-Ruf eines Unternehmens oder eines Produktes die Kaufentscheidung des Konsumenten stark und oftmals auch negativ beeinflusst.
Bewertungsplattformen beeinflussen Reputation
Stellen Sie sich vor Sie wollen sich einen neuen Drucker anschaffen. Um verschiedene Produkte in einer ähnlichen Preisklasse miteinander zu vergleichen recherchieren Sie Vorteile und Nachteile im Internet. Nach abwägen der Vor- und Nachteile favorisieren Sie einen Drucker. Bei einer weiteren Recherche finden Sie neben positiven auch zwei negative Rezessionen über Fehleranfälligkeit und einen negativen Blogeintrag über die Unfähigkeit der Service-Abteilung der Druckermarke. Auch wenn Sie sich denken es handelt sich hier um Einzelfälle, ein negatives Image bleibt dennoch haften. Sie werden sich wahrscheinlich wieder an den Anfang ihrer Recherche begeben und noch einmal die anderen Drucker überprüfen.
Verschiedene Studien unterstreichen die Bedeutung der Online Wahrnehmung von Unternehmen. Bei der Studie „Social Media Einfluss auf das Kaufverhalten im Internet 2011“ gaben bereits 68,8 Prozent der Befragten an, dass ihnen Informationen aus dem Internet wichtig oder sehr wichtig für eine Kaufentscheidung sind. Weiters messen mehr als die Hälfte der Befragten Produktbewertungen im Internet eine wichtige oder sehr wichtige Bedeutung für ihre Kaufentscheidung zu.
Der gute Ruf als wichtiger Faktor für Unternehmen
Schon seit langem gilt der gute Ruf als eines der wichtigsten immateriellen Güter eines Unternehmens. Weltweit agierende Unternehmen wie etwa der finnische Riese Nokia bekennen sich schon lange dazu dass die Online Reputation für das Unternehmen einen hohen Stellenwert hat und investieren viel Geld in Markenbildung. Für eine positive Online Reputation ist Monitoring essentiell. „Nur mit einer ständigen und flächendeckenden Beobachtung der Beiträge und Diskussionen über die eigene Marke und das Unternehmen kann ein positives Image gepflegt und auf negative Kommentare oder Bewertungen reagiert werden.“ meint Günter Jaritz, Inhaber von Social Media Consulting.
Produktempfehlung durch User
Im interaktiven Web 2.0 bewerten die User nicht nur Produkte, sondern übernehmen auch aktive Rollen in den Entscheidungen wie etwa Empfehlungen für das Produktsortiment. Ein Beispiel für ein positives Engagement der User das in einem Marketingerfolg gipfelte war etwa bei den Onionrings der Schweizer Firma Zweifel zu sehen. In Facebook hatte sich eine Gruppe mit 12000 Mitgliedern gegründet die sich die Wiedereinführung der vor 14 Jahren aus dem Sortiment genommenen Zwiebelring-Chips der Firma wünschten. Aufgrund der großen Nachfrage hat die Firma die Chips wieder produziert und bei der neuerlichen Markteinführung waren sie in kürzester Zeit ausverkauft. Ein positives Beispiel das zu einer positiven Reputation des Unternehmens geführt hat, da es die Fans zufrieden stellen konnte und so die Kunden stärker ans Unternehmen binden konnte.
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