(openPR) Wer Urlaub macht, verschwendet erst einmal kaum einen Gedanken daran, was passiert, wenn es am Urlaubsort zu Notsituationen kommt. Manchmal sind solche Überlegungen aber durchaus berechtigt. An der Nordsee zum Beispiel. Die Rettungsdienstgesetze schreiben vor, dass der allgemeine Rettungsdienst an einer öffentlichen Strasse in gut 90% aller Fälle in etwa einer Viertelstunde eintreffen soll. Nun enden die befestigten Weg aber am Strand. Wer hilft mir, wenn mir im Watt etwas passiert? Keine Sorge, der Rettungsdienst kommt. Nur ist dieser nicht innerhalb einer Viertelstunde dort, weil Krankenwagen im Watt nicht fahren können. Zu Fuß und mit Unterstützung der Feuerwehr erfolgt dies in Büsum. Diese Methode erinnert allerdings an Zeiten vor der Erfindung des Rades. Im Gegensatz zu Skigebieten, wo Spezialfahrzeuge zur Rettung eingesetzt werden, gilt hier das Prinzip "Mut zur Lücke". Um diesen Missstand zu beseitigen wurde im Mai 2010 die GGLW - Gemeinnützige Gesellschaft zur Lebensrettung im Watt gegründet. Sie schafft und fördert alle Einrichtungen und Maßnahmen, die der Rettung aus dem deutschen Watt dienen. In Kürze werden Spezialfahrzeuge der Gesellschaft im Watt vor Büsum getestet werden. Die Genehmigung der Behörden dazu stehen derzeit noch aus. Da alle Maßnahmen und Einrichtungen aus Spenden finanziert werden, kann jeder dazu beitragen, einen rechtlich abgesegneten Zustand zu verbessern. In Zeiten leerer öffentlicher Kassen ist Selbsthilfe angesagt, damit der Urlaub sorgenfrei bleiben kann. Senden Sie eine SMS mit dem Kennwort GGLW an die 81190 (5,00 € zzgl. SMS-Kosten, davon erhält die GGLW 4,83 €)















