(openPR) Mit „der Rache der Frauen“ erlebten die Teilnehmer am Schiedersee ein spannendes Krimispieldinner
Angst vor dem Zahnarzt? Ob den Teilnehmern am Krimispieldinner von Kupferberg Kreativ am vergangenen Freitag im Restaurant Breitengrad am Schiedersee diese Angst genommen wurde, bleibt offen, aber Spaß, Überraschung und detektivischer Spürsinn waren auf alle Fälle dabei.
So einfach kamen die Gäste schon einmal nicht hinein. Am Eingang musste die Krankenkasse(eintritts)karte vorgezeigt werden, die Praxisgebühr war zum Glück schon vorher beglichen. Ein wenig überrascht schaute jeder „Patient“ dann schon, als ihm von der Bedienung des Restaurants „Breitengrad“, passend eingekleidet in blutverschmierten Kitteln, ein „Lätzchen“ umgehängt wurde.
Gespannt nahmen die Teilnehmer an den mit Gebissen, Zahnersatz und Speichelsaugern dekorierten Tischen Platz und wurden von Melanie Brankov Stein und Holger Busch von Kupferberg Kreativ begrüßt und in den Ablauf des Abends eingeführt: Der Mord an zwei Zahnärzten musste aufgeklärt werden. Zur Beruhigung gab es dann erst einmal frisch gekühltes Zahnblut als ersten Gang, stimmig serviert in einer Spritze. Gar nicht so einfach, einen roten Likör aus einer Spritze zu trinken. Nach dem 2. („Wartezimmerteller mit aufgebohrten Melonenbällchen“) folgte direkt die nächste Herausforderung: „Schäumendes Süppchen vom Frühlingslauch mit Zahngold aus der Medizinflasche“. Löffel gab es keine, die Suppe musste aus den Glasfläschchen geschlürft werden. Nun ging es dann ans Ermitteln und die Spielleitung verteilte die ersten Beweise: Eine Tatortskizze, Fingerabdrücke von gefunden Waffen und die Daten von einem ausgehenden Anruf aus der Praxis. Hatten sich die Zahnärzte gegenseitig erschossen? Schnell war klar, dass ein Mörder diese beiden auf dem Gewissen hatte. Nach dem 4. Gang („Giftmischung mit Spitzenhaube und frischem grünen Pfeffer im Reagenzglas“) bekam dann auch jeder Teilnehmer seinen Charakter, den er für den laufenden Abend übernehmen sollte: Die junge Auszubildende Sandy Heißfeger, die möglicherweise mehr als ein Dienstverhältnis zum Chef hatte, die Zahnarztfrau Caroline Bohr , die eine hohe Summe aus der Lebensversicherung erhält und die Putzfrau Loreen Kittelsche sind nur drei der 10 Verdächtigen und eine von ihnen ist die Mörderin.
Das besondere an den Krimispielen von Kupferberg Kreativ ist ja, dass die Gäste keine Zuschauer in einem Theaterstück sind, sondern selbst aktiv mit einer Rolle beteiligt sind. Auf eine Bühne musste keiner, gemütlich am Tisch ging es nach dem 5. Gang („Mörderteller mit Medaillons von der männlichen Hühnerbrust mit einer gebackenen Krone von frischer Ananas in Curryschmand mit Atemgold auf Bandnudelnest dazu einen Teller Grünzeug in Zitronentinktur“) in lustigen und temperamentvollen Diskussionen weiter. Nach 90 Minuten Kreuzverhör und einem Dessert, das mit einem Mundspatel gegessen werden musste, gab dann jeder seinen Tipp ab, wer der Mörder den nun sein könnte. Die Lösung wird hier selbstverständlich nicht verraten, nur soviel: Es war ein besonderer Abend mit einem außergewöhnlichen Menü und Gästen aus jeder Generation von 18 bis 70 Jahren, die einen aufregenden und kurzweiligen Abend verbrachten.
Dieser Abend war das erste gemeinsame „Erlebnis“ von Kupferberg Kreativ aus Lügde und Infinity Events aus Blomberg. Wie gut, dass junge Unternehmen in Lippe Neues ausprobieren und die Kultur bereichern. Und die nächste Gelegenheit dieses mitzuerleben, ist am 7. Oktober. Dann steht der nächste Fall an: Speziell geschrieben für die Location: „Der Tote im Schiedersee“. Karten gibt es schon jetzt zum Frühbucherpreis unter www.krimispiel.info.













