(openPR) Kontaktforum für grüne Technik versammelt 225 Teilnehmer aus aller Welt
Potsdam, 16. Juni 2011. Mit dem Beginn der bilateralen Unternehmergespräche hat die 14. Auflage der Green Ventures, Deutschlands größter Kooperationsbörse für Umwelt- und Energietechnik, am 16. Juni 2011 in Potsdam offiziell ihren Auftakt genommen. Nach der Begrüßung am Vorabend trafen sich am Don-nerstag insgesamt 225 Unternehmen und Institutionen aus 43 Staaten im Seminaris Seehotel zum Networ-king und zur Verabredung konkreter wirtschaftlicher Zusammenarbeit. Die Besucher des jährlich stattfindenden internationalen Kontaktforums tauschten sich zu Kooperationsprojekten in den Bereichen Wasser, Luft und Boden, Energie und Bau sowie Recycling und regenerative Materialien aus.
Kooperationsbörse schreibt langjährige Erfolgsgeschichte fort
„Das erneut große Interesse an der Veranstaltung zeigt, dass sich die Green Ventures als zentrale Plattform für Kooperationsvermittlung in der internationalen Umweltbranche etabliert haben und sie für die Unternehmen ausgesprochen attraktiv sind“, so René Kohl, Hauptgeschäftsführer des Veranstalters Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam. „Damit setzt sich die Erfolgsgeschichte fort, die die Kontaktbörse mit über 3.700 Teilnehmern aus 91 Staaten seit der Premiere 1998 geschrieben hat. Hierzu zählen auch die Projekte mit mehreren Millionen Euro Umfang, die aus den geführten Gesprächen bisher resultierten.“
Wachsende globale Nachfrage nach sauberen Technologien
Staatssekretärin Tina Fischer nannte das Internationale Unternehmertreffen eine „wichtige Plattform zum Austausch über zukunftsträchtige Energie- und Umwelttechnologien“. Bei der Begrüßung der Teilnehmer sagte die Bevollmächtigte des Landes Brandenburg beim Bund: „Weltweit setzt sich immer mehr die Er-kenntnis durch, dass ökonomisches Wachstum und Umweltschutz zusammengehören. In diesem Kontext wird auch die globale Nachfrage nach sauberen Technologien ständig größer.“
Partnerland Brasilien birgt enormes Geschäftspotenzial
Besonders gute Geschäftsaussichten bietet Brasilien, das diesjährige Partnerland der Veranstaltung. Dies machte die aufstrebende Wirtschaftsnation mit der Vorstellung ihres boomenden Umweltmarktes im Rah-men von Präsentationen und eines Round-Table-Gesprächs deutlich. „Mit einem Umsatz von drei Milli-arden US-Dollar ist Brasiliens Umweltmarkt der größte in Lateinamerika“, weiß Ricardo Rose, Leiter der Umweltabteilung der AHK São Paulo. „Deutschland hat dabei den Vorteil, bereits Brasiliens wichtigstes europäisches Lieferland und damit ein willkommener Geschäftspartner zu sein.“
Bundesentwicklungsministerium mit EZ-Scout erstmals vor Ort
Darüber, welche Förderinstrumente des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) den deutschen Unternehmen für ihr Engagement in Entwicklungs- und Schwellenländern zur Verfügung stehen, informierte auf den Green Ventures erstmals Diana Kraft. Als so genannter EZ-Scout des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. (ZVEI) ist sie Teil der Initiative des BMZ, gemäß den Koalitionsvereinbarungen der Bundesregierung die deutsche Wirtschaft in die Entwicklungspolitik einzubinden. Zu diesem Zweck entsendet das Ministerium die EZ-Scouts als Berater der Entwicklungszusammenarbeit zu Verbänden und Kammern, wo sie kooperationsbereiten Unternehmen unter anderem Auskunft zu relevanten Investitionsmöglichkeiten und entsprechenden Förderprogrammen geben. Auch bei der IHK Potsdam ist geplant, eine solche Anlaufstelle einzurichten.
Die Green Ventures, die in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft des Brandenburgischen Ministerpräsi-denten Matthias Platzeck stehen, dauern bis zum 17. Juni 2011 an und enden nach Exkursionen der Teil-nehmer zu innovativen Anlagen und Unternehmen in der Region Berlin-Brandenburg.
Weitere Informationen: www.green-ventures.com








