(openPR) München, 14. Juni 2011 – Am „Tag des afrikanischen Kindes“ am 16. Juni 2011 machen die SOS-Kinderdörfer auf die schwierigen Lebensbedingungen der von Aids betroffenen Familien und Kinder aufmerksam. Seit 40 Jahren engagiert sich die Kinderhilfsorganisation für notleidende Kinder in Afrika.
Die Immunschwächekrankheit Aids ist in Afrika ein weit verbreitetes Problem. Weltweit gibt es laut WHO (World Health Organization) rund 33 Millionen Menschen, die mit Aids infiziert sind. Etwa zwei Drittel der Betroffenen leben in Ländern südlich der Sahara. An der Immunschwächekrankheit zerbrechen Familien in Afrika. Unzählige Kinder haben Vater, Mutter oder beide Teile ihrer Eltern verloren, die an den schweren Folgen der Krankheit starben.
Die SOS-Kinderdörfer werden durch Patenschaften unterstützt und bieten Aids-Waisen ein neues Zuhause. Dort können sie in ihrer SOS-Familie behütet aufwachsen. Zudem finden von Aids betroffene Familien Unterstützung bei der SOS-Familienhilfe vor Ort. Die Hilfsorganisation fördert diese Maßnahmen, um so die Gefahr zu minimieren minimiert, dass Familien zerbrechen und die Kinder ein schutzloses Leben als Straßenkinder führen müssen. Die SOS-Kinderdörfer engagieren sich auch für Kinder, die nach dem Tod ihrer Eltern die Verantwortung für ihre Geschwister übernehmen mussten. Die Hilfsorganisation hilft ihnen dabei, dass sie zusammenbleiben können und verringert dadurch das Risiko der Kinderarmut. Die SOS-Kinderdörfer arbeiten auch präventiv, um die Verbreitung von Aids zu minimieren. Qualifizierte einheimische Mitarbeiter klären in allen SOS-Einrichtungen über die Gefahren und die Vermeidung von Aids auf.
In Afrika engagieren sich die SOS-Kinderdörfer seit 40 Jahren für Kinder in Not. 1971 eröffnete das erste SOS-Kinderdorf Abobo-Gare in der Republik Elfenbeinküste. Derzeit gibt es 126 SOS-Kinderdörfer in 46 afrikanischen Ländern. Die unterschiedlichen Hilfsprojekte in Afrika kommen fast 630.000 Kindern und Jugendliche zugute. Die SOS-Einrichtungen umfassen unter anderen Kindergärten, Schulen, Berufsbildungszentren und Kliniken. Weitere Informationen sind auf www.sos-paten.de zu finden.
Der Tag des afrikanischen Kindes wurde 1991 von der Organisation für Afrikanische Einheit (Organization of African Unity) ins Leben gerufen. Der Gedenktag soll an die schrecklichen Ereignisse vom 16. Juni 1976 erinnern, als bei einer Protestkundgebung im südafrikanischen Soweto mehrere hundert Schulkinder starben. Außerdem soll der Gedenktag auf die Lebensbedingungen der Kinder in Afrika aufmerksam machen.







