(openPR) Das Sommerfest im bbs-Nürnberg war wieder ein Anziehungspunkt für Jung und Alt. Auch der Verwaltungsratsvorsitzende Bezirkstagspräsident Richard Bartsch informierte sich über die neuesten technischen Entwicklungen zur Unterstützung von sehbehinderten Menschen
So lautete das Motto am 04. Juni. Auch der Elternbeirat nahm das Motto wörtlich und erzielte durch eine Tombola eine stattliche Summe. Die Lose waren innerhalb 2 Stunden komplett ausverkauft. 850 Preise wurden u. a. vom Frankenzentrum, Tiergarten, Tucherland, Spielzeugmuseum, Spielwaren Schweiger in Mögeldorf sowie vom Lederer Bräu gespendet.
Das Highlight der Tombola war der Hauptgewinn mit 2 Eintrittskarten für das bereits ausverkaufte Peter Maffay Konzert.
Trotz kurzzeitiger dunkler Gewitterwolken und einem kleinen Schauer hielt das Wetter. Ob beim Seifenkistenrennen, Stockbrotbacken, einer Kutschfahrt oder beim Windspielbasteln - an den verschiedensten Spielstationen hatten die Gäste des Sommerfestes sichtlich Spaß.
Neue Energie tanken konnte man durch die angebotenen Massagen, Wellnessgetränke oder Fuß-Wechselbäder.
Die Gäste wurden von der eigenen Berufsfachschule, Bereich Hauswirtschaft mit Gegrilltem, Salaten, Pommes frites, Spagetti, Fisch- und Lachsbrötchen sowie Kaffee und Kuchen bewirtet.
Zum Abschluss powerten sich die Teilnehmer beim 1000m-Staffel-Lauf aus.
bbs nürnberg
Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte
Brieger Straße 21
90471 Nürnberg
www.bbs-nuernberg.de

Kontakt: Pamela Almenara Cabrera
Über das Unternehmen
Geschichte [Bearbeiten]
Am 19. Juni 1854 eröffnete der Nürnberger St. Johannisverein eine private Blindenschule. Diese nahm zunächst Kinder, ab 1888 auch Erwachsene auf. Die Religionszugehörigkeit spielte dabei keine Rolle. 1932 wurde die Blindenschule mit dem mittelfränkischen Blindenheim, dem Blindenunterstützungsverein sowie dem Blindenbund zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Ab 1943 war der Betrieb kriegsbedingt eingeschränkt, nach dem 2. Januar 1945 wurde er ganz eingestellt. Am 1. September 1946 erfolgte die Wiederaufnahme des Lehrbetriebs, der ab 1954 in einem neuen Werkstättengebäude durchgeführt wurde. Ab 1955 wurde die Blindenanstalt um eine Schule für Sehbehinderte ergänzt. 1967 erfolgte die Anerkennung als Sonderschule und die Gründung des gemeinnützigen Trägervereins „Blindenanstalt Nürnberg“. 1973 endete die Ausbildung erwachsener Blinder, die fortan in der Süddeutschen Umschulungsstätte für Späterblindete stattfand. 1978 zog die Blindenanstalt in einen Neubau im Nürnberger Stadtteil Langwasser.[1]
Später wurde die Nürnberger Einrichtung überregional, da immer mehr sehgeschädigte Menschen aus dem näheren und weiteren Umkreis in die Einrichtung wollten. So kamen die fünf nordbayerischen Bezirke (Mittel-, Ober- und Unterfranken, Niederbayern und Oberpfalz), die beiden Kirchen und die Stadt Nürnberg dazu.[1]
Struktur [Bearbeiten]
In zwei eigenen Schulen, dem Förderzentrum und dem Beruflichen Schulzentrum erwerben über 430 Schüler staatlich anerkannte Abschlüsse.
Das Förderzentrum wird überwiegend von sehgeschädigten Schülern aus den fünf nordbayerischen Bezirken besucht. Als Abschluss ist der nach Förderschwerpunkt Lernen, der Hauptschulabschluss, der qualifizierende und die Mittlere Reife möglich. Das berufliche Schulzentrum verfügt insgesamt über sechs Ausbildungsschulen.
Im Beruflichen Schulzentrum für Blinde und Sehbehinderte werden u.a. deutschlandweit einzigartige berufliche Ausbildungsmöglichkeiten angeboten.
Dazu zählen
die Berufsfachschule für Musik mit den Ausbildungsgängen für staatlich geprüfte/r evangelische/r bzw. katholische/r Kirchenmusiker/in, staatlich geprüfte/r Chor- und Ensembleleiter/in auf dem Gebiet der Laienmusik oder staatlich geprüfte/r Sing- und Musikschullehrer/in an bayerischen Musikschulen,
die Berufsfachschule für Büroberufe mit dem Ausbildungsgang Kaufmann für Bürokommunikation, auch mit dem Schwerpunkt Datenverarbeitung und
die Berufsfachschule für Massage und Physiotherapie mit dem Ausbildungsgang Masseur/in und medizinische/r Bademeister/in mit der Möglichkeit eines zusätzlichen Aufbaulehrgangs zum Physiotherapeuten.