(openPR) Die Furcht vor dem Tod ist nicht die vor dem Nichtsein, sondern die vor dem bis dahin Nichtgetanen, Nichterlebten und Nichtgedachten.
Also tu es jetzt! (Bernd Schuell)
3.155 Besucher zählte die Messe Bremen auf der zweiten Kongressmesse „Leben und Tod“ vom 12. bis 13. Mai 2011.
„Das sind etwa 1.100 mehr als im vergangenen Jahr“ sagt Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der Messe Bremen. Auch mehr Aussteller nutzen das ungewöhnliche Forum, um einem interessierten Publikum ihre Dienstleistungen zu präsentieren.
Im vergangenen Jahr waren es 64, dieses Jahr 91. „Eine Veranstaltung, die sich mit dem Sterben und dem Tod beschäftigt, braucht Zeit, um sich zu etablieren. Die Menschen – seien es Besucher oder Aussteller - wollen Vertrauen entwickeln, ein hoher Grad an Sensibilität ist gefragt. Dass dies bei der „Leben und Tod“ gewährleistet ist, spricht sich nun herum“, erläutert Schneider den Grund für die steigenden Zahlen.
Ein Programmpunkt, der besonders viel Interesse weckte, war der Vortrag von Frau Dr. Margot Käßmann über „Ethische Fragen am Lebensende“. Rund 650 Menschen lauschten allein diesen sehr einfühlsam vorgetragenen Gedanken der ehemaligen Landesbischöfin.
Die „Leben und Tod“ beschäftigt sich mit allen Themen um Vorsorge, Sterben, Tod und Trauer. Die „Leben und Tod“ richtet sich sowohl an Haupt- und Ehrenamtliche aus Hospiz und Pflege sowie an beruflich Interessierte aus den Bereichen Bestattungsdienstleistung, Seelsorge oder Trauerarbeit aber auch an interessierte Privatbesucher.
Es gibt eine Ausstellung und ein Vortragsprogramm, unterteilt in Fachvorträge und offene Vorträge.
Die nächste Leben und Tod wird stattfinden am 10. bis 11. Mai 2012.













