(openPR) Mit Prophylaxe Zähne retten
- Regelmäßige Prophylaxe beste Maßnahme gegen Zahnverlust
- Reinigung in der Praxis dem Zähneputzen daheim überlegen
- Implantat-Patienten brauchen spezielle Therapie
Kastellaun (dr. müller/27.05.2011) „Ab 40 sind Probleme mit dem Zahnfleisch der häufigste Grund für Zahnverlust“, sagt Dr. Simon Müller, Zahnarzt in Kastellaun. Er bezieht sich dabei auf eine kürzlich veröffentlichte Studie des Instituts der Deutschen Zahnärzte IDZ und ergänzt: „Damit gewinnt die Prophylaxe-Behandlung, die Zahnfleischprobleme verhindern soll, nachweislich an Bedeutung!“ Müller ist auf Zahnimplantate spezialisiert. Der Erfolg seiner Arbeit hängt letztlich auch von der Stabilität des Kieferknochens eines Patienten und von dessen Zahnfleischsituation ab. Die einzige Maßnahme, die eine Erkrankung des Zahnfleisches mit nachfolgendem Knochenabbau – eine Parodontitis – verhindern kann, ist die regelmäßige professionelle Prophylaxe. Sie sollte bereits im jugendlichen Alter zur Gewohnheit werden. Zu diesem Zeitpunkt geht es noch darum, Karies bzw. deren Folgen zu bekämpfen. Im Laufe des Lebens ändert sich der Fokus der Behandlung. Das Aussehen der Zähne wird wichtiger, anhaltend frischer Atem gar zu einem Karrierefaktor. Die Angst, eines Tages Zahnersatz zu benötigen, der nicht so funktioniert wie die eigenen Zähne, wächst. „Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, dass sie sich mit dem regelmäßigen Vorbeugetermin beim Zahnarzt eine Menge physischer und psychischer Probleme ersparen können“, so Simon Müller.
In seiner Praxis gehört die Prophylaxe, also die gründliche professionelle Zahnreinigung durch eine speziell dafür ausgebildete Assistentin, zum Leistungsspektrum. Dabei werden zunächst weiche und harte Zahnbeläge entfernt. Speziell für Zahnzwischenräume und versteckte Nischen, die man mit der häuslichen Zahnpflege meist nicht gut erreichen kann, ist das wichtig. Hier siedeln sich die Bakterien, die die gefährliche Parodontitis auslösen, besonders gern an. Nach der Reinigung poliert die Prophylaxe-Fachfrau die Zahnoberflächen so glatt, dass man den Unterschied zum Zähneputzen daheim deutlich spüren kann, wenn man mit der Zunge über die Zahnreihen fährt. Sollte es erforderlich sein, kann der Zahnschmelz zusätzlich remineralisiert und eine Fluoridierung der Zähne vorgenommen werden. Tipps zum Umgang mit Zahnseide und Zwischenraumbürstchen sowie für die zahngesunde Ernährung runden den Prophylaxetermin ab.
„Implantat-Träger brauchen eine spezielle Prophylaxebehandlung“, sagt Zahnarzt Dr. Müller, der diesen Patienten im Rahmen von Komplettlösungen auch ein individuell maßgeschneidertes, lebenslanges Prophylaxeprogramm ans Herz legt. Nach der Implantation muss man bei der Reinigung und Pflege beispielsweise darauf achten, dass das Narbengewebe nicht aufbricht, damit das Implantat entzündungsfrei einheilen kann. Ist das Zahnimplantat später mit einer Zahnkrone versorgt, ändert sich der Fokus der Pflege. Der sensibelste Bereich ist jetzt der Übergang zwischen Zahnkrone und Zahnfleisch. Hier muss die Bildung von Belag verhindert werden, sonst könnte sich durch das Eindringen von Bakterien das Zahnfleisch um das Implantat herum entzünden. Die regelmäßige professionelle Zahnreinigung in der Zahnarztpraxis schützt Implantat-Patienten nicht nur vor einer Parodontitis, die im schlimmsten Fall den Verlust des Implantats zur Folge hätte. Sie ist gleichzeitig ein Check up dafür, ob Implantat und Implantatkrone noch optimal sitzen. Weitere Informationen über Leistungen der Zahnarztpraxis unter www.zahnteammueller.de.









