(openPR) Erster Präriehund-Nachwuchs in Yukon Bay
Auffällig ruhig war es kurz vor Ostern bei den sonst so verspielten und neugierigen Präriehunden in der Kanadalandschaft Yukon Bay im Erlebnis-Zoo Hannover. Auffällig häufig verschwanden sie stundenlang unter Tage. Wenn sie wieder auftauchten, schleppten sie bündelweise Stroh in ihr Tunnelsystem.
Jetzt ist klar, warum. Sie sind wieder da – und gleich mit vierfacher Verstärkung: Wie ein felliges Kleeblatt mit Stupsnasen hängt der erste Nachwuchs der Präriehunde in der neuen Kanadalandschaft Yukon Bay zusammen. Ganz nach dem Motto: Gemeinsam sind wir stark. Noch ganz vorsichtig zeigen sich die Winzlinge in der Tunnelöffnung, aber mit jedem Tag werden sie ein bisschen mutiger.
Präriehunde kommen gerade mal 15 Gramm schwer, nackt und blind tief unter der Erde im schützenden Bau zur Welt. Ewa sieben Wochen lang werden die Kleinen gesäugt, ab der 5.-6. Woche gehen sie auf Entdeckungstour. Am Freitag, 20. Mai, wurde der Nachwuchs das erste Mal gesichtet. Seitdem kommen die Kleinen immer öfter, meistens ab dem frühen Nachmittag, aus dem Bau.
Bis zum Herbst werden sie schwer beschäftigt sein, sich ein Gewicht von mindestens 500 Gramm anzufuttern, um den Winter zu überstehen (dass es im Zoo immer Nahrung gibt und man sich nicht zwangsläufig eine Fettschicht zulegen muss, können sie ja nicht ahnen).
Der Clan der lässigen Lochbuddler ist im vergangenen September in die neue Kanadalandschaft gezogen. Zu sehen sind die Präriehunde in der Ausgrabungs-stätte „Yukon Beringia“. Archäologen haben hier Knochen prähistorischer Tiere zutage gebracht (so die Geschichte, von der Yukon Bay erzählt). Ein Hinweisschild auf die versunkene Landbrücke „Beringia“ erklärt, wie prähistorische Tiere wie zum Beispiel das Mammut von Asien nach Nordamerika gelangt sind.
Jetzt haben hier die Präriehunde die Grabungen übernommen. Wobei der Name Prärie“hund“ täuscht: Die kleinen Nager gehören zu den Hörnchen, nicht zu den Hunden. Aber wenn Gefahr droht, bellen sie!














