(openPR) Der Jakobsweg - Hype hat nun auch die Motorradfahrer erfasst! Nachdem im Jahre 2010 eine signifikante Steigerung der Fußpilger auf den spanischen Jakobswegen zu verzeichnen war, möchten Zweiradfahrer nicht mehr länger von diesem Erlebnis ausgeschlossen werden. Eine Neuerscheinung auf dem Buchmarkt trägt diesem Trend Rechnung.
Kaum einer hat den Wandel der motorradfahrenden Bevölkerung so richtig bemerkt. Wurden in den sechziger und siebziger Jahren Motorradfahrer noch mit gewaltbereiten und angstverbreitenden Rockern gleichgesetzt, so hat sich inzwischen dieses Image deutlich gewandelt. Das Durchschnittsalter der Biker stieg kontinuierlich an und mittlerweile prägen die hiesigen Straßen mehr silberhaarige und graubärtige Motorradfahrer als je zuvor. Das Motorrad ist Symbol für einen wahr gewordenen Lebenstraum, die Freiheit auf dem Highway und Jungbrunnen zugleich. So gibt es inzwischen Clubs der motorradfahrenden Ärzte, der Unternehmerverband lädt zur Harley-Weekend-Tour und auch andere etablierte Elemente der Gesellschaft empfinden einen Ausritt auf einem chromblitzenden Zweirad durchaus als „hip“.
Daneben gibt es immer noch die jungen Sportfahrer, mittelalte Tourenfahrer und die Abenteurer auf Ihren Enduros. Die Palette ist breit gemischt und die Motorradindustrie verbucht ständig steigende Zuwachsraten. Die neue gesellschaftliche Akzeptanz bietet auch Raum für Innovation und Kreativität. Längst reicht vielen die sonnige Wochenendtour im heimischen Umland nicht mehr und individuell geplante oder professionell angebotene Touren werden zunehmend gebucht oder organisiert.
Ein ganz neuer Trend sind Individual – oder Gruppentouren zu neuen Zielen und mit anderem Anspruch. So ist in der letzten Zeit ein starkes Interesse für die Befahrung der Jakobswege entstanden und wurde in vielen Onlineforen ausgiebig diskutiert.
Eine Neuerscheinung auf dem Buchmarkt behandelt dieses Thema erstmals in Form eines Motorrad - Pilgerführers für den Jakobsweg. Das erste Buch dieser Reihe beschäftigt sich mit einem der wohl schönsten Jakobswege auf der iberischen Halbinsel, dem Camino de la Costa entlang der Atlantikküste von Irún bis zum Kap Finisterre, dem historischen „Ende der Welt“.
„In acht Tagen bis ans Ende der Welt“, so auch der vielversprechende Titel des Motorradführers. Es ist ein Guide für alle motorradfahrenden und kulturhistorisch interessierten Biker, die Lust auf ein einzigartiges Zweiraderlebnis haben. Spirituelle und „geerdete“ Biker kommen dabei gleichermaßen auf Ihre Kosten.
Neben der wunderschönen Tour auf kurvenreichen Landstraßen entlang der rauen, grünen Atlantikküste, den Zwischenstopps in historischen Städten und einsamen Stränden bietet sich für alle Fahrer die Möglichkeit, ihr Motorrad einhundert Kilometer vor Santiago de Compostela unterzustellen und die letzten Kilometer in vier Tagesetappen zu Fuß zurückzulegen und damit die Compostela, die offizielle Pilgerurkunde, zu erlangen.












