(openPR) „Bildung“ – wenn man diesen Begriff hört, denkt man sofort an Schulbänke und Lehrer. Dabei kann es bei Bildung um viel mehr gehen, als um diese klassische Form des Lernens. Ob man nun an die Fortbildungen in Betrieben denkt oder an Alltagssituationen, in denen man sich ständig ‚weiterbildet‘ – Bildung ist ein Oberbegriff für alles, was mit Wissensvermittlung und Lernen zu tun hat.
Für einen Bildungswissenschaftler ist es interessant herauszufinden, wie diese Vermittlung von Wissen vonstatten geht und wie sie verbessert werden kann. Hierbei spielt natürlich die Zielgruppe und das Medium der Vermittlung eine wichtige Rolle. Andererseits interessiert man sich nicht nur für denjenigen der lernt, sondern auch für den Vermittler des Lernstoffes. Welcher Lehrstil ist passend für eine bestimme Situation? Welchen Einfluss hat die Lernumgebung auf das Lernverhalten und wie kann man diese optimieren? Wie kann man einem Lehrer nach 25 Jahren im Beruf neue Lernmethoden schmackhaft machen?
Aufbau des Bachelor-Programms
Im ersten Jahr des Studiums konzentriert man sich in erster Linie auf neue Medien. Man lernt, eine simple Homepage zu entwerfen und mit grafischen Computerprogrammen umzugehen. Diese Fähigkeiten sind wichtig, um Lernmaterial herzustellen, welche Schüler der heutigen und zukünftigen Generation anspricht. Zusätzlich werden Lerntheorien und Basiswissen über Bildungssysteme und -methoden vermittelt. Vervollständigt wird das erste Jahr mit einigen Fächern aus den Fachgebieten Psychologie, Kommunikationswissenschaft und Statistik. Im zweiten Jahr dreht es sich unter Anderem um Bildungsmanagement und interne Strukturen in Schulen, die es zu optimieren gilt.
Das Besondere am Studiengang Bildungswissenschaften an der Universiteit Twente ist der praktische Umgang mit dem Lernstoff. Jedes Semester absolviert man parallel zu theoretischen Fächern ein Projekt in Gruppenarbeit, welches Theorie und Praxis vereint. Auch sind bei vielen Fächern praktische Aufgaben in den Unterricht eingebettet. So kommt es, dass man bereits ab dem ersten Jahr eigene Untersuchungen entwirft und somit bereits wichtige Fähigkeiten für die Bachelorarbeit und wissenschaftliches Arbeiten im Allgemeinen erlernen kann.
Last Minute! Besuche am 9. Juni 2011 den Tag der offenen Tür!
Um den Studiengang richtig kennenzulernen bietet es sich an, den kommenden Tag der offenen Tür am 09. Juni 2011 zu besuchen. An diesem Tag bekommt ihr in mehreren Abschnitten Informationen über den Ablauf des Studiengangs und Einblicke in den Fachbereich, die Universiteit Twente selbst und Erfahrungen anderer deutscher Studenten der Bildungswissenschaften. Dieser Tag ist für das laufende Schuljahr die letzte Möglichkeit, um den Studiengang Bildungswissenschaften „hautnah“ zu erleben. Mehr Informationen zum Ablauf des Tages und Anmeldung unter:
http://www.utwente.de/owk/bildungswissenschaften/
Wer sich gern mit dem Thema „Bildung“ auseinandersetzt, kritisch nachdenkt und innovative Ideen mitbringt, ist bei Bildungswissenschaften an der Universiteit Twente sehr gut aufgehoben!
















