(openPR) Ein aufwühlender Spielfilm für Jugendliche ab 13 Jahre zu einem hochaktuellen Thema
Was niemand wahrhaben wollte, geschieht: Deutschland erlebt einen Super-GAU. Die 16-jährige Hanna versucht, dem radioaktiven Fallout und seinen verheerenden Folgen zu entkommen.
Unter dem Eindruck der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im April 1986 schrieb Gudrun Pausewang ihren Jugendroman „Die Wolke“, der 1988 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde. Die Verfilmung aus dem Jahr 2006 ist angesichts der Katastrophe von Fukushima, die drastisch vor Augen führt, dass auch ein sogenanntes Restrisiko ein konstantes Risiko darstellt, hochaktuell.
Gegenüber der Buchvorlage verschiebt der Film seinen Schwerpunkt von der Schilderung des Störfalls und seinen katastrophalen ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen hin einer Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten Hannah und Bertram. Das persönliche Schicksal der beiden Jugendlichen erzeugt unmittelbare Betroffenheit und regt zur Auseinandersetzung über die Folgen einer Massenpanik und die Gefahren der Atomenergie an.
Inhalt:
Ein Störfall in einem Kernkraftwerk östlich von Frankfurt erschüttert das Land. Gerade als sich die 16-jährige Hannah und ihr etwas älterer Klassenkamerad Elmar in der Schule zum ersten Mal küssen, schrillt die Alarmsirene. Eine riesige radioaktive Wolke tritt aus und treibt auf die kleine Stadt Schlitz zu. Alle, die in unmittelbarer Nähe des Kernkraftwerks leben, sind sofort verstrahlt, in kurzer Zeit sind 38 000 Menschen tot. Die weiter entfernt lebenden Einwohner versuchen zu fliehen. Es herrscht Anarchie – Chaos und Panik greifen um sich. Pläne für den Ernstfall gibt es nicht.
Hannah und Elmar versuchen, dem radioaktiven Fallout unter dramatischen Umständen zu entkommen. Während Elmar sein Auto holt, läuft Hannah nach Hause, um ihren 8-jährigen Bruder Uli zu retten. Als Elmar nicht kommt, versuchen Hannah und Uli mit dem Fahrrad den rettenden Bahnhof in Bad Hersfeld zu erreichen.
In der allgemeinen Panik wird Uli tödlich verletzt und auch Hannah schafft es nicht – sie wird kontaminiert. Sie erwacht in einem Hamburger Krankenhaus, in dem weitere verstrahlte Jugendliche untergebracht sind. Dort begegnet sie auch ihrer ersten großen Liebe Elmar wieder, der ebenfalls eine hohe Strahlendosis abbekommen hat. Trotz ihrer ausweglosen Lage schöpfen die beiden Hoffnung …
DIE WOLKE
Spielfilm, Deutschland 2006, Regie: Georg Schnitzler
102 Minuten, FSK ab 12, empfohlen ab 13 Jahre
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Der Eintritt beträgt für Schulklassen und Gruppen 2,50 € pro Person, ermäßigt 2,00 €. Kartenreservierungen und Informationen beim Kinderkinobüro: (030) 23 55 62 51













