(openPR) Doktorandin Anne Katrin Manemann über die Datenerfassung mit dem MedSurv®-Portal
„Klinische Relevanz des Herpes Simplex Virus Nachweises in respiratorischen Materialien“, so lautet der Titel der Doktorarbeit von Anne Katrin Manemann. Die 25-Jährige Studentin der RWTH-Aachen untersucht im Rahmen eines EU-Projektes zu respiratorischen Erregern die Auswirkungen des Herpes-Simplex Virus als Krankheitserreger in der Lunge schwerkranker Patienten. Dafür erhob sie knapp 60 Parameter bei 60 erkrankten Patienten und einer ebenso großen Kontrollgruppe über zweieinhalb Jahre hinweg. Die Daten verwaltete und wertete sie mit Hilfe des MedSurv®-Portals aus. Wie das Ganze funktionierte und welche Vorteile es hatte, erzählt sie im Interview.
Wie sind Sie bei der Datenerhebung vorgegangen?
Zunächst hatte ich von allen Patienten etwa 60 klinische und laborchemische Parameter erhoben und diese in einer Excel-Tabelle gesammelt. Zu diesem Zeitpunkt wollte ich die Studie noch mit dem Statistikprogramm SAS auswerten.
Warum haben Sie sich anders entschieden?
Bei SAS hätte ich viele Werte nicht direkt aus Excel importieren können. Ich hätte zudem die Befehle zur Auswertung selbst programmieren müssen. Ich bin weder eine sehr gute Statistikerin, noch kenne ich mich besonders gut mit Informatik aus. Das Programm SAS für diese statistisch recht umfangreiche Studie anzuwenden, wäre sehr aufwendig gewesen und mit ziemlicher Sicherheit wären Fehler aufgetreten. Dann habe ich Hamann Softwareentwicklung und das MedSurv®-Portal kennengelernt.
Wie kam es dazu?
Hamann Softwareentwicklung arbeitete ebenfalls in dem EU-Projekt mit und entwickelte dort für eine andere Studie das MedSurv®-Portal. Mein Doktorvater Michael Kleines, Virologe an der Medizinischen Universität Innsbruck, kannte das Portal und den Entwickler, Mattes Hamann und stellte den Kontakt her.
Wie ging es dann weiter?
Das MedSurv® Portal musste zunächst auf meine Studie angepasst werden. Hamann Softwareentwicklung hat meine studienspezifischen Paramater eingearbeitet und im Nachhinein anhand von mir gelieferter Formeln Module entwickelt, mit denen ich die Parameter statistisch auswerten konnte."Das hat mir eine Menge Fleißarbeit erspart – und ich musste mich kein bisschen mit der Informatik auseinandersetzen.
Und was war nun der Unterschied zu anderen Auswertungsprogrammen?
Wie gesagt, beim MedSurv®-Portal musste ich keine Befehle selbst schreiben. Das hat natürlich die Fehleranfälligkeit reduziert. Auch die Bedienung ist sehr viel einfacher, es ist wie eine normale Internetseite aufgebaut. Außerdem konnte ich die meisten Parameter aus Excel direkt übernehmen. Am Ende habe ich dann wieder Excel-Tabellen zurückbekommen. Die Ergebnisse waren da sehr übersichtlich und komfortabel dargestellt.
Sie haben die Fehleranfälligkeit angesprochen. Sind beim MedSurv®-Portal Fehler ausgeschlossen?
Nein. Es sind natürlich auch dort Fehler aufgetreten. Beim MedSurv®-Portal ist allerdings die Logik-Prüfung sehr viel einfacher. Und dank der Übersichtlichkeit fallen Fehler viel schneller auf. Gerade auch für multizentrische Studien ist das Portal sehr praktisch und minimiert Fehler, weil man nicht dauernd Papier hin- und herschieben muss.
Vielen Dank für das Gespräch.








