(openPR) Einst war der Zugang zu den Devisenmärkten nur über Einzelgenehmigungen der Nationalbank zu erlangen. Erst seit Anfang der 1990er Jahre ist es privaten Haushalten gestattet, sich mittels Krediten in fremder Währung zu verschulden. Will man sich beispielsweise eine Immobilie oder andere Vermögensgegenstände finanzieren lassen, so muss dies nun nicht länger zwangsläufig in der Währung Euro sein. Allerdings sollten heute wie damals zwei Kriterien maßgebend sein für die Wahl der Währung, in der man sich verschuldet.
Zum ersten sollten die verrechneten Zinsen spürbar niedriger sein als die Zinsen in der eigenen Währung. Der Wechselkurs sollte nach professioneller Einschätzung nicht stärker steigen als die Differenz der Fremdwährungszinsen zu den Zinsen der eigenen Landeswährung. Dafür kommen aktuell der Schweizer Franken oder Englische Pfund Sterling in Betracht.
Welche Vorteile bringt diese Art der Währungsfinanzierung dem Kreditnehmer?
Zwei der Vorteile wurden bereits genannt. Das wären einmal der niedrigere Zinssatz. So kann der Kreditnehmer von niedrigeren Zinsen bei der Währungsfinanzierung im Ausland besonders bei der Baufinanzierung profitieren, die teilweise bis zu 50 % des Betrages der Rückzahlung ausmachen. So kann der Kreditnehmer schon bei kleinen Unterschieden des Zinssatzes sehr viel Geld sparen. Entscheidet sich ein Kreditnehmer beispielsweise für eine Währungsfinanzierung im Ausland, wo der Zinssatz 0,5 % unter dem inländischen (z. B. 4,5%) liegt, so kann er bei einer Baufinanzierung von 300.000 Euro und einem Zinssatz von dann nur 4 % bis zu 8.615,80 Euro bei einer Laufzeit von zehn Jahren sparen.
Der zweite Vorteil: Die Kreditkonditionen für den Kreditnehmer können im Ausland wesentlich günstiger sein als im Inland. So kann der Kreditnehmer von einer flexibleren Tilgung des Kredites profitieren und die Tilgung seiner persönlichen und finanziellen Situation besser anpassen. Zudem sind die Bearbeitungsgebühren im Ausland wesentlich geringer als bei inländischen Baufinanzierungen. Eine Faustregel besagte einst über eine sinnvolle Finanzierung, dass zu je einem Drittel Eigenkapital, Hypothek und Bauspargeld (Guthaben und Darlehen) vorhanden sein sollten. Heute setzt die Baufinanz Bayern ausgeklügelte Finanzierungsformen mit weniger Eigenkapital durch. Die Berechnung vom eigenen Baugeld ist dabei für jeden Bauherren oder Erwerber die wichtigste Grundlage für jede Baufinanzierung. Die Höhe der aufzunehmenden Baufinanzierung bei der Baufinanz Bayern hängt aber auch entscheidend von Ihrem monatlichen Einkommen ab. Es ist also sinnvoll, so viel eigenes Baugeld wie möglich einzusetzen und noch mindestens zwei bis drei Monatsgehälter als Reserve zu haben.
Die Baufinanz Bayern ist anderen Finanzierern bei der Währungsfinanzierung um Jahre voraus. Ein Vorteil, der bei der Baufinanzierung viele Geldwerte Vorteile bedeutet. Moderne innovative Baufinanzierung und Bereitstellung von Baugeld ist bei der Baufinanz Bayern durch Ihr Währungsmanagement, die Mischfinanzierung und durch günstige Anschlussfinanzierung möglich.
Jedoch warnt die Baufinanz Bayern auch vor Nachteilen der Währungsfinanzierung beim Baugeld. So kann ein zuvor genannter Vorteil auch in bestimmten Situationen zu einem Nachteil werden. Dies geschieht dann, wenn ein Kreditnehmer nicht die Möglichkeit hat, mit ausländischen Erträgen ein günstiges ausländisches Darlehen des Baugeldes zu tilgen. Das europäische Wirtschaftssystem hat allerdings schon vor langer Zeit nationale Grenzen überschritten, so dass diese Entwicklung der ausländischen Finanzierungsquellen auch für Privatpersonen erreichbar ist.
Die Baufinanz Bayern macht einen Auslandskredit besonders für Unternehmen zu einer sehr interessanten Alternative gegenüber inländischen Finanzierungsmöglichkeiten des Baugeldes. Der herausragende Vorteil besteht in der Minderung von Wechselkursrisiken. Hat ein deutsches Unternehmen beispielsweise Kunden in der Schweiz und diese begleichen ihre Rechnungen in Schweizer Franken, so kann das Unternehmen diese Erträge nutzen, um ein Schweizer Darlehen zu bedienen. So verhindert das deutsche Unternehmen das Umtauschen von Schweizer Franken in Euro. Jegliches Kreditrisiko wird ausgeschlossen.
Die diversen Sicherungsinstrumente für die Finanzierung sprechen für sich bei der Entscheidung, sein Baugeld durch eine Fremdwährung zu finanzieren. Bei der Baufinanz Bayern werden sowohl Unternehmern als auch Privatpersonen die Sicherungsinstrumente ausführlich erläutert. So ist eine wichtige Sicherung die Übersparung. Das heißt, der Kreditnehmer spart nicht 100 % des Kreditbetrages an, sondern 150 %. Dies führt unter anderem dazu, dass dem Kreditnehmer am Ende der Laufzeit 50 % seines Geldes bleibt, wenn der Kurs so steht wie am Anfang.
Ein anderes Sicherungsinstrument ist der Währungsmanager. Der Kunde erteilt dem Währungsmanager den Auftrag, den Kredit ständig zu beobachten. Weiterhin ist ein Limit festgesetzt, welches der Kurs weder über- noch unterschreiten darf. Mit dieser Kurs-Limit-Order wird erreicht, dass Ihr Kurs sicher in eine andere Währung umgestellt wird und Sie niemals eine im Vorfeld festgelegte Talsohle verpassen.
Die Baufinanz Bayern hat ein aktives Währungsmanagement und eigens dafür einen Währungsmanager eingestellt. Dieser beobachtet alle Entwicklungen und erteilt Ratschläge, wann es sinnvoll erscheint, in eine andere Währung umzustellen. Dies ist nicht nur ein Sicherungsinstrument, sondern auch eine große Chance, durch das aktive Währungsmanagement dem Kreditnehmer zu zeigen, wie seine Schulden jährlich um 5 bis 12 % (Erfahrungswert seit 1998) reduziert werden können.
Bei der Baufinanzierung in Fremdwährung ist die Baufinanz Bayern Ihr Partner in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Frankreich.











