(openPR) Am Samstag, den 16.04., hielt der DLRG-Leipzig eine anspruchsvolle Übung ab: Absicherung und Erkundung des, auf einer früheren Sonar-Fahrt erfassten Bootswracks, unter Einsatz eines Sonar-Bootes sowie des Jetboots mit vier Tauchern.
Nach Zielsetzung und Aufgabenverteilung im Briefing sondierte das Sonar-Boot den Kanal und sicherte die Wrackstelle ab, woraufhin das Jetboot als Plattform mit den Tauchern eine sichere Position einnahm. In sehr trübem Wasser gingen die Taucher mit nahezu 0 Sicht tastend vor. Daraus resultierten Skizzen der Wrackstelle, die, besser als ein Sonar-Bild, Lage und Beschaffenheit des Wracks wiedergeben und deutlich machten, dass das mit Sand und Geröll verschüttete Boot an dieser Stelle schon einige Jahre liegt.
Eine Bergung ist demnach möglich, jedoch schwieriger und nur unter dem Einsatz schwerer Technik sowie von mehr Manpower als gehofft machbar.
Ohne Beeinträchtigung des laufenden Bootsverkehrs wurde die Operation erfolgreich zu Ende geführt und die Absicherung wieder aufgehoben.







