(openPR) Gro?e Neuigkeiten von den Galápagosinseln: Der Nationalpark-Wartungsdienst und andere Ordnungsinstanzen haben nun den Kreuzfahrtschiffbetreibern den Freischein für die längst vorgeschlagene 15-tägige Galápagostour gegeben. 2012 sollen diese Touren in das Portfolio verschiedener Kreuzfahrtschiffbetreiber aufgenommen werden. Die Hintergrundidee ist, mit dieser Programmänderung die einzigartige und gefährdete Natur der Galápagosinseln durch eine gleichsame Verteilung der Besucher auf den verschiedenen Inseln zu schützen. Jede andere Ma?nahme kommt den Inseln nur langfristig gesehen zu Gunsten.
Wie es momentan gehandhabt wird
Derzeit haben die meisten Kreuzfahrtschiffe auf den Galapagos einen 7-Tage Besucherzyklus und einem Stop mitte der Woche für einen Passagieraustausch. Passagiere können eine 4 Tage/3 Nächte-Tour, eine 5 Tage/4 Nächte- oder eine 8 Tage/7Nächte-Tour, also die Kombination der ersten beiden, buchen. Diese traditionelle Reiseroute hat natürlich den Vorteil für diejenigen, die die ganze Woche gebucht haben, einen Gro?teil der Inseln zu sehen. Dennoch sind viele Orte des Archipels unbesucht und durch diese einseitige und intensive Belastung ist diese Reiseroute bedenklich.
Wie die neue Reiseroute funktionieren soll
Die neue Reiseroute formiert einen zweiwöchigen Besucherzyklus. Reisende, die den gesamten Archipel erfahren möchten, können ab sofort die 2-Wochen-Kreuzfahrt buchen ohne nicht einen Ort zweimal zu sehen. Trotzdem werden die Kreuzfahrten noch in zwei oder drei weitere Touren geteilt, für diejenigen, die nicht das vollen 2-Wochen-Programm buchen möchten.
Die neue Reiseroute bringt einige Vorteile mit sich – wie für die Galápagosinseln selbst, so auch für die Besucher. Hier eine Auswahl der bedeutsamsten Pluspunkte:
• Schutz für die Inseln: Dies sind die vordersten Bedenken eines jeden. In den vergangenen Jahrzehnten ist der Besucherstrom immens angestiegen und jedes Jahr “trampeln” tausende von Besucher mehr auf dem delikaten Ökosystem herum. Durch die Verdoppelung der Reiselänge wird die Besucherzahl auf den einzelnen Inseln wesentlich reduziert.
• Auch dem marinen Ökosystem kommt dies zugute: Durch die längere Route haben die Schiffe mehr Zeit von einem Ort zum Nächsten zu gelangen und es wird mehr Zeit auf den Inseln selbst verbracht. Somit wird eine Menge Treibstoff eingespart und damit das Meer im Bezug auf Verunreinigung durch Schiffskraftstoff mehr geschont.
• Ein Segen für die kleineren Schiffe: Bekanntlich ist es den kleineren Schiffen nicht möglich, so schnell zu fahren wie die grö?eren Schiffe. Infolgedessen war es ihnen bisher verwehrt die etwas abgelegeneren Inseln anzufahren, was eine bedeutende Kundeneinbu?e zur Konsequenz hatte. Der erneuerte Zeitplan erlaubt nun auch den kleineren Kreuzern den Zugang zu allen Inseln und Sehenswürdigkeiten und bietet somit eine neue Chance.
• Mehr Reiseoptionen: Mit der verlängerten Reiseroute werden Inseln angesteuert, die vorher noch nicht im Programm waren. Diese Erweiterung eröffnet dem Besucher eine ganze Palette an Reiseoptionen rund um den Galápagosarchipel. So können innerhalb dieses zweiwöchigen Reiseprogramms die verschiedensten Touren, Inseln und Sehenswürdigkeiten herausgepickt werden.
Um die längeren Routen mit noch mehr interessanten und unbedingt sehenswerten Flecken von Galápagos auszustatten, wird der Nationalpark weitere Orte zur Besichtigung freigeben. Die gute Nachricht für Tierliebhaber ist, dass es ab sofort weitaus mehr Gelegenheiten und Chancen gibt die teils einzigartigen und seltenen Spezies anzutreffen. So zum Beispiel den Rotfu?tölpel, der zwar häufig vorkommt, jedoch nach der traditionellen Reiseroute nur an ein oder zwei Stellen zu finden ist.







