(openPR) Nach Rückkehr vom größten Industrie-Event der Welt ziehen die Unternehmen aus dem Großraum um Paris eine positive Bilanz
Die Unternehmen wollten insbesondere in diesem Jahr, in dem Frankreich das offizielle Partnerland war, Flagge zeigen. Die Region Paris ist das Zentrum der französischen Automobilindustrie. Sie ist eine der wenigen Regionen weltweit mit zwei großen, weltweit präsenten Herstellern: PSA Peugeot Citroën und Renault. Die meisten der weltweit größten Autoteile-Hersteller befinden sich ebenfalls in der Region Paris. Neben den Großkonzernen (Peugeot, Citroën, Areva, Schneider Electric und EDF) waren auch prestigeträchtige Forschungseinrichtungen (CEA und Instituts Carnot) sowie dynamische kleine und mittlere Unternehmen vertreten, die entschlossen waren, zunächst von Hannover aus „die Welt zu erobern“.
Klar: Traditionell sind viele Unternehmen aus Deutschland hier vertreten, dennoch lebt dieser Branchentreff von seiner Internationalität: „Hier treffen wir nur maximal 10 Prozent Deutsche; der Rest sind Russen, Chinesen, Inder, Slowenen, Amerikaner oder Türken. Hier kommt ein riesiges Spektrum an Nationalitäten zusammen, das so auf keiner anderen Messe vertreten ist“, erklärt Jean-Yves Lambert, der Geschäftsführer von ELBI www.elbi-france.com, einem Ausstellerunternehmen aus der Region Paris aus der Zulieferindustrie.
„Die Hannover Messe leistet einen wesentlichen Beitrag für die Expansion auf neue Märkte“, erklärt Cyril Lintanff, der Produktverantwortliche der Firma Georgin www.georgin.com. „Georgin ist ein vor 70 Jahren gegründetes Familienunternehmen, das seit über zehn Jahren an dieser Messe teilnimmt. Das Unternehmen exportiert 40 Prozent seiner Produktion. Hier können wir unsere Exportstrategien festlegen und unsere Vertreter aus allen Ländern der Welt treffen.“
Die Reiseaufwendungen rechnen sich, weil man nicht nur hierher kommt, um Akteure aus aller Welt zu treffen, sondern auch alle Mitglieder der eigenen Wertschöpfungskette: „Wir stellen seit zehn Jahren auf der Hannover Messe aus, denn die Messe hat eine Mittelpunktfunktion; für unseren Sektor ist sie das größte internationale Event. Wir treffen dort Vertriebshändler aus der ganzen Welt sowie unsere Kunden und alle unsere Lieferanten“, präzisiert Jérôme de Quatrebarbes, Präsident von DS Dynatec www.ds-dynatec.com. Und obendrein ergeben sich manchmal Kontakte, mit denen man gar nicht gerechnet hat.
„Es gibt so viele Situationen, bei denen ein Gespräch über einen Untervergabevertrag in ein konkretes Geschäft münden kann“, präzisiert Pierre Kuchly, der Generaldirektor von Era-Sib www.era-sib.com. Ein wichtiger Grund dafür auszustellen, ist auch der Vergleich mit dem Wettbewerb: „Die Hannover Messe ist ein wertvolles „Thermometer“ für die Entwicklung der Unternehmen Deutschlands und der anderen Länder bei der Herstellung von Elektrofahrzeugen. Wir treffen dort alle leitenden Ingenieure der F&E-Zentren der deutschen Hersteller, die Elektrofahrzeuge entwickeln. Deshalb ist die Messe ein interessanter Ort für den Vergleich und die Analyse“, erläutert Michel Bouton, der Geschäftsführer von PVI www.pvi.fr.
„Zudem ist die Hannover Messe für die Unternehmen aus der Region Paris bequem zu erreichen; dies ist vor allem für die Aussteller wichtig. Man trifft dort Kunden, aber auch gute Lieferanten, die uns dabei helfen können, unsere Wettbewerbsfähigkeit zu steigern“, erklärt Bruno Didier, der Präsident von Promofiltres www.promofiltres.com.
15 KMU aus der Region Paris haben beschlossen, dieses Jahr an der Hannover Messe teilzunehmen, um ihre Exporttätigkeit zu konsolidieren, neue Märkte zu erobern, ihre Vertriebshändler, Lieferanten und Partner zu treffen sowie neue zu finden. Klein aber fein, sagen einige, wie beispielsweise Patrick Souhait, der Generaldirektor von Muses www.mooveco-muses.com: „Der Beweis ist erbracht. Ein Kleinstunternehmen aus der Region Paris ist durchaus in der Lage, Lösungen für den Ökomobilitätsbedarf europäischer Großstädte zu entwickeln; dies wurde hier klar gezeigt. Die zahlreichen Interessensbezeugungen der Großunternehmen für eine Zusammenarbeit mit Muses beweisen es. Die internationale Ausrichtung der Region Paris trägt in großem Umfang zu diesem Erfolg bei. Durch die Gemeinschaftsstände auf der Hannover Messe konnte eine Dynamik geschaffen werden, die der Ökomobilität aus der Region Paris ein kräftiges Innovationsimage verleiht.“











