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Japan-Hilfe – Wenn Hilfe Probleme schafft

05.05.201109:26 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes
Bild: Japan-Hilfe – Wenn Hilfe Probleme schafft
Japan (Fotolia)
Japan (Fotolia)

(openPR) Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Aus der Zeitung mussten wir erfahren, dass ein ortsansässiger Verein eine “große Spendenaktion” zugunsten der Opfer der Naturkatastrophe in Japan ins Leben gerufen haben.

Überrascht vor allem deshalb, weil Budoten unter anderem Anfragen nach Unterstützung der Erdbebenopfer aus Hamburg und Düsseldorf erhalten hat, jedoch jener bewusste Kampfsportverein, eben nicht an uns herangetreten ist.



Was wäre naheliegender gewesen als ein Unternehmen, das bekanntermaßen als Deutschlands größter Internet-Versandhändler im Kampfsportbereich sozusagen vor der eigenen Haustür tätig ist, um Hilfe und Unterstützung anzusuchen? Natürlich wäre Budoten in der Lage, logistische Unterstützung beim Versand der Hilfsgüter nach Japan zu leisten, denn Budoten verfügt aufgrund des hohen monatlichen Paketaufkommens über Sonderkonditionen bei DHL. Dazu kommen ausgezeichnete Kontakte in ganz Japan – auch in den Katastrophenregionen in den Präfekturen Fukushima und Iwate im Nordosten Japans.

Dass Budoten bereits unmittelbar nach Bekanntwerden der Katastrophe sofort erste Hilfsgelder nach Japan zur Unterstützung der Opfer Katastrophe geschickt hat, dass der Budoten Geschäftsführer Ralph P. Görlach in nämlicher Höhe gespendet hat, erschien uns angesichts des unsäglichen Leids der Menschen vor Ort als Selbstverständlichkeit, was keiner besonderen Erwähnung bedurfte. Neben dieser ersten Hilfe hat Budoten noch weitere Spenden bereitgestellt.

Budoten fühlt sich ebenso wie ich gerade in diesen schweren Stunden dem japanischen Volk sehr nahe. Und deshalb ist es uns ein besonderes Bedürfnis den schwer getroffenen Menschen in Japan zu helfen.

Alle Hilfsorganisationen bitten um Geldspenden.

Geld deshalb, weil mit Geld die wirklich benötigten Hilfsmittel vor Ort beschafft werden können. Japan ist kein Land, in dem es die benötigten Hilfsmittel nicht gäbe.

Doch jener Verein fordert zum spenden von Kinderspielsachen auf und das, nachdem sich der Vereinsvorsitzende angeblich in Japan erkundigt hat, was denn am dringensten benötigt werde. Über seine Freunde in Tokyo wollte der selbsterklärte Japan-Kenner die deutschen Kinderspielsachen dann an die betroffenen Kinder verteilen lassen, damit diese im Leid ein wenig Trost fänden.

Bei keiner der Hilfsorganisationen habe ich – weder auf Seiten der großen Hilfsorganisationen hier in Deutschland noch in Japan – die Bitte nach Kinderspielsachen und Kinderkleidung bestätigt gefunden. Ich bezweifle darüber hinaus auch in Kenntnis der kulturellen Besonderheiten Japans, dass deutsche Spielsachen dort die gleiche Begeisterung wecken werden wie hierzulande. Ich weiß welche Spielsachen deutsche Kinder lieben und ich weiß auch, welche Spielsachen japanische Kinder bevorzugen. Die Schnittmengen sind aufgrund der kulturellen Unterschiede sehr klein.

Es kommt ein weiteres Problem hinzu: Bis Pakete mit privaten Hilfssendungen in Japan eintreffen vergeht viel Zeit. Aus Erfahrung weiß ich, dass Pakete mindestens 10 Tage bis zu ihrem Eintreffen in Japan benötigen; teils auch erst in zwei Monaten ankommen.

Auch deshalb ist die Idee des Hilfeaufrufs zwar erfreulich, jedoch bin ich davon überzeugt, dass eine Geldspende nicht nur erheblich schneller in Japan ankommt, sondern damit auch vor Ort das beschafft werden kann, was die Menschen in den Katastrophengebieten wirklich brauchen.

Teile Japans sind völlig verwüstet und von der Außenwelt abgeschnitten. Die Japaner jedoch sind ein Volk, dass schon immer auf sich allein gestellt war. Japaner haben einen ungewöhnlich starken Gemeinschaftssinn und helfen einander auf jede nur erdenkliche Weise. Geldspenden für die Versorgung der Menschen, die alles verloren haben und für den Wiederaufbau der zerstörten Wohngebiete und Infrastrukturen helfen den Menschen am meisten, mehr als dies jede noch so gut gemeinte Sachspende es jemals sein könnte.

Wenn man sich die Gesamtumstände der Hilfsaktion betrachtet, so scheint bedauerlicherweise weniger die Hilfeleistung für die Betroffenen sondern vielmehr die Profilierung des Vereins im Vordergrund gestanden zu haben. Es ist bedauerlich, dass die Not und das Leid der Betroffenen auf derartige Weise ausgenutzt wird.

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