(openPR) Insomnie- unter diesem Titel veranstaltet die Ateliergemeinschaft E1
eine Non-Stop Kunstperfomance in der alten Gustorfer Gemeinschaftshauptschule in Grevenbroich. Die Aktion bietet allen Interessierten, ab Freitag, den 13. Mai, ab 20 Uhr Einblicke in die verschiedenen Wirkungsbereiche der teilnehmenden Künstler. Die Idee zu dieser Kunstaktion stammt ursprünglich aus der Fluxus-Bewegung der 60er Jahre, die in New York von George Maciunas begründet wurde. Maciunas ging es vordergründig um die Stiftung einer eigenen künstlerischen Identität, die einen fließenden Übergang zwischen Kunst und Leben demonstriert. In Deutschland waren an dieser Bewegung vor allem Joseph
Beuys, Nam June Paik, Wolf Vostell sowie Dieter Roth beteiligt. Im Vordergrund der deutschen Fluxus-Bewegung steht die Künstlergemeinschaft in der die schöpferische Idee fokussiert wird. Der Besucher dieser experimentellen Kunstaktion ist gleichermaßen
Beobachter, Antriebsmotor und Kritiker. Aber vor allem ist er Bestandteil einer situativen Produktion, die die Grenzen zwischen Kunst und Leben ineinander fließen lässt. Der konzeptionelle Grundgedanke, Insomnie – Schlaflosigkeit, soll Veränderungen im Ablauf des kreativen Schaffensprozesses unter Einwirkung physischer und psychischer Belastung
aufzeigen. Wie verändert sich eine Idee, ein Kunstwerk bei Schlafentzug und permanenter Beobachtung? In den geplanten 23,5 Stunden wird die Londoner Künstlerin Rose Walter eine Verpackungsaktion durchführen. Frank Stohanzl wird interaktiv mit den Gästen Texte verfassen, musikalisch aufarbeiten und aufnehmen. Die Geschehnisabläufe um die gesamte
Aktion werden von Kai Stefes fotografisch dokumentiert. Im Rahmen der offenen Ateliers werden die Ergebnisse aller Beteiligten ausgestellt.
Die Initiatorin dieser Aktion, Daniela Schmid, hat mit ihrer Idee sofort alle begeistert. Neben der Ateliergemeinschaft E1 mit den Künstlern Gereon Riedel, Margit Schopen-Richter, Frank Stohanzl (Stoi), Cornelia Hellfeier, Thomas Möcker, Kerstin Nowak und Kai Stefes ist die Künstlerin Rose Walter aus London sowie Julia Kujat aus Mönchengladbach dabei. Die Aktion endet am Samstag, den 14. Mai, um 23:30. Während der gesamten Dauer sind die
Türen für das interessierte Publikum geöffnet. Die Ergebnisse dieses Ereignisses können am Sonntag, den 15. Mai, ab 11 Uhr in der Ateliergemeinschaft E1, Eschenbachstr. 1, 41517 Grevenbroich besichtigt werden.













