(openPR) DEMIRA e.V. engagiert sich seit dem Beginn der Überschwemmungen im Sommer 2010 in Pakistan. Weite Teile des Landes standen für Wochen unter Wasser. Schätzungsweise 20 Millionen Menschen waren von der Katastrophe betroffen. DEMIRA e.V. konzentriert sein Engagement seitdem auf Hilfsprojekte in der Katastrophenprovinz Khyber Pakhtunkhwa. Neben der medizinischen Versorgung und der Verteilung von Hilfsgütern liegt der Schwerpunkt nun in der Verteilung von Milchkühen an bedürftige Flutopfer.
Die humanitäre Lage in Pakistan ist auch neun Monate nach den schweren Überschwemmungen weiterhin prekär. Hunderttausende Menschen wurden obdachlos und mussten in Flüchtlingsunterkünften leben. Unter den Folgen der Flut leidet die pakistanische Bevölkerung bis heute: Der Zugang zu medizinischer Versorgung, Lebensmitteln und sauberem Wasser ist noch nicht überall gesichert. Besonders problematisch ist die Lage für die Landbevölkerung, die ihren Lebensunterhalt in der Regel durch die Landwirtschaft. Mit dem Tod ihrer Nutztiere haben so etliche Familien ihre Existenzgrundlage verloren.
Aufgrund des enormen Ausmaßes der Katastrophe ist DEMIRA e.V. auch neun Monate nach Beginn der Überschwemmungen in Pakistan aktiv. „Die Situation in Pakistan ist auch neun Monate nach den Überschwemmungen sehr schwierig. Daher führen wir unser Engagement im Land fort.“, so der ehrenamtliche DEMIRA-Mitarbeiter Dr. Rüdiger Kilian. Der Apotheker Dr. Kilian war für DEMIRA e.V. in Pakistan vor Ort und kennt den lokalen Bedarf.
Die Phase der medizinischen Versorgung und Verteilung der Hilfsgüter hat DEMIRA e.V. inzwischen weitestgehend abgeschlossen. In der Provinz Khyber Pakhtunkhwa hat DEMIRA e.V. zwei Kliniken errichtet, die täglich von mehr als 200 Menschen aufgesucht wurden. Durch den Einsatz mobiler Sprechstunden konnte die medizinische Betreuung auch auf entlegenere Regionen ausgeweitet werden. Mehr als 30.000 Menschen haben von der Bereitstellung der medizinischen Versorgung in der Katastrophenprovinz profitiert. Insgesamt wurden etwa 5 Tonnen Hilfsgüter mit Medikamenten, Nahrung, Wasseraufbereitungsmitteln, Kleidung und Decken nach Pakistan geschickt.
Heute liegt der Schwerpunkt der Arbeit in Pakistan auf dem Projekt „Cows for widows“. Viele Menschen haben durch die Fluten ihren gesamten Besitz verloren und stehen nun vor dem Nichts. Mit einer Milchkuh wird diesen Familien die Möglichkeit gegeben, ihren Lebensunterhalt selbstständig zu bestreiten. Mittlerweile hat DEMIRA e.V. mehr als 100 Milchkühe gekauft und an bedürftige Witwen verteilt.











