(openPR) Hamburg: Je schnelllebiger die Zeit, desto mehr besinnt man sich wieder auf alte Traditionen. Sind Mobiltelefon und Computer auch längst unverzichtbare Instrumente zur täglichen Kommunikation geworden, erfahren beispielsweise Reden eine regelrechte Renaissance. Was kontradiktorisch anmuten mag liegt jedoch ganz in der Natur des Menschen: seinem Grundbedürfnis nach Anerkennung und Wertschätzung.
Ob Geburtstagsrede oder Präsentation– individuell gewählte und ganz persönliche Worte kommen nicht nur besser, sondern auch sicher an. Sie vermögen zu überzeugen und zu bewegen, Emotionen zu wecken und bleiben vor allem nachhaltig und positiv in Erinnerung. Eine gute Rede und die richtige Wortwahl verstehen es zu berühren und vermitteln die Wertschätzung des Redners.
Wer nun beim Thema „Reden“ an öde Monologe und langatmige Ausführungen denkt, weiß zumindest, was es seitens des Redners zu vermeiden gilt. Gute Reden sind unterhaltsam und kurzweilig. So verwundert es nicht, wenn zuweilen auch von Redekunst – altgriechisch Rhetorik – gesprochen wird. Die Kunst, die der jeweiligen Situation oder Person angebrachten Worte zu finden und diese
Die Geschichte der Rede reicht bis in die Antike zurück. Schon vor Christi Geburt, unserer Zeitrechnung, bedienten sich sowohl Feldherren wie Könige der Rede. Im Mittelalter galt es gar als wesentliches Merkmal für Bildung, hervorragende Reden halten zu können. Bis in die heutige Zeit genießen viele Redner ein hohes Ansehen und werden gegen Honorar als wesentliche engagiert.
Natürlich schreibt – und schrieb schon damals - nicht jeder Redner seine Rede selbst. Bereits vor mehr als 2.000 Jahren war es zumeist Aufgabe der Redenschreiber, die passenden Worte zu finden und diese dem Redner exzellent passend auf den Leib zu schreiben. Die Tradition, das Handwerk des Redenschreibens, hat sich bis in die heutige Zeit fortgesetzt. Der Ghostwriter, wie der Redenschreiber zuweilen auch genannt wird, agiert als Autor ausschließlich im Hintergrund und verfasst Ansprachen und Reden für Dritte.
In Politik und Wirtschaft zählen Redenschreiber längst mit zu den wichtigsten Köpfen im Stab der Mächtigen. Sie wissen um Mission wie Persönlichkeit der Redner, genießen absolutes Vertrauen und zeichnen sich durch absolute Loyalität und Diskretion aus. Werte und Eigenschaften, über die jeder Redenschreiber zwingend verfügen muss.
Gute Redenschreiber verstehen es, eine Rede ganz individuell auf Redner und Zuhörer abzustimmen. Gerade freie Redenschreiber müssen sich schnell und sicher in die Rolle als auch Situation des Redners versetzen können, damit die Rede authentisch wird. Die Umsetzung verlangt darüber hinaus perspektivisches Augenmaß sowie rhetorisches, aber vor allem auch handwerkliches Geschick. „Eine wirklich gelungene Rede ist wie eine unvergessliche Liebeserklärung, sie bewegt und berührt nachhaltig.“ weiß Jan Rickmann, Redenschreiber bei der Hamburger Redewerft. Während Blumen längst verwelkt sind, bleiben schöne Worte lange in wunderbarer Erinnerung.









