(openPR) Cheapflug.de veröffentlicht zum Tag des Deutschen Bieres einen Bier-Reiseführer für Europa
London, 13. April 2011: Am 23. April wird der Tag des Deutschen Bieres gefeiert. Hierzulande wird die Braukunst großgeschrieben. Mit Insider-Wissen lassen sich aber auch außerhalb von Deutschland ganz neue Geschmackserfahrungen sammeln. Daher haben die Reise-Experten von Cheapflug.de unter www.cheapflug.de/reisetipps einen Bier-Reiseführer zu ausgewählten europäischen Reisezielen zusammengestellt. Sie geben jeweils eine kurze Einführung in die allgemeine Bierkunde des Landes und stellen dann einzelne besonders beliebte Biersorten vor.
„Ein richtig gut gebrautes Bier, getrunken in einer authentischen Kneipe kann einen ebenso bleibenden Eindruck hinterlassen wie der Besuch einer berühmten Sehenswürdigkeit“, meint die Cheapflug.de Reiseexpertin Katharina Guderian. „Warum also nicht auf Reisen auch einmal den Bier-Horizont erweitern?“
Lokal gebrautes Bier, das Ortsansässige gemütlich vor kleinen Pubs schlürfen – daran denkt man in Großbritannien wohl zuerst. Pubs gibt es tatsächlich überall, örtlich gebrautes Bier aber immer seltener. Das wurde mittlerweile vom Lager mit inzwischen 70 Prozent Marktanteil fast vollständig verdrängt.
Mehrere große Brauereien dominieren den Biermarkt in Großbritannien, darunter Coors aus den USA und Carlsberg aus Dänemark. Dieser Marktherrschaft gegenüber stehen etwa 400 kleinere lokale Brauereien, die 750 unterschiedliche Sorten von Ale herstellen und abfüllen. Wer eines dieser kleinen Bierkunstwerke probieren möchte, fragt am besten im Pub nach dem „local Ale“. Aber auch an verschiedenen Flughäfen in Großbritannien sind einige dieser besonderen Biere zu finden.
So haben in Heathrow die Harlequin Alehouse & Eatery im Terminal 1 (nach der Sicherheitskontrolle) oder 5 Tuns im Terminal 5 (vor der Sicherheitskontrolle) verschiedene Ales im Angebot, zum Beispiel Old Nick und Vintage Ale 2007.
In Gatwick gibt es im nördlichen Terminal verschiedene Pubs, den Globe, Lloyds No.1 Bar und The Red Lion. Im Südterminal sind The Bridge Bar und Flying Horse vor der Sicherheitskontrolle und The Village nach der Sicherheitskontrolle. Dort gibt es sowohl Bier von Fass als auch lokales Flaschenbier.
Auf dem Flughafen Stansted gibt es die Bars Wetherspoons und Est Bar. Die bekannteste Brauerei der Region heißt Greene & King und produziert zehn verschiedene Flaschenbiere, unter anderem Abbot Ale und das Reserve. Ruddles ist eine weitere lokale Brauerei, auch ihr Ruddles Organic ist an diesem Flughafen zu haben.
Schottland ist definitiv das perfekte Reiseziel für ganz hartgesottene Bierliebhaber. Archäologische Funde haben bewiesen, dass hier schon vor 5000 Jahren Bier gebraut wurde. Heute ist Schottland eines der bedeutendsten Brauereizentren Großbritanniens, und die Schotten haben sogar ihre eigene Terminologie für Bier vom Fass. Biere werden oft nach ihrem Alkoholgehalt und einer aus dem 19. Jahrhundert stammenden Kategorisierung nach Schillingen benannt, dabei galt: je stärker das Bier, desto teurer. Diese Tradition führen manche Brauereien jetzt noch fort.
„Mittlerweile sprießen auch in Schottland immer mehr kleine Mikrobrauereien aus dem Boden und verteilen sich überall im Land bis hin zu den nördlichen Inseln“, erläutert Katharina Guderian. „Reisende sollten also im Pub nach dem lokalen Bier fragen. Sie werden dann mit einem ganz neuen Geschmackserlebnis belohnt.“
Ursprünglich hat man in Irland nur Ales ohne Hopfen gebraut, da in Irland kein Hopfen wächst. Im 18. Jahrhundert wurden Stouts, dunkle und malzige Starkbiere immer beliebter. Das wahrscheinlich berühmteste und geschmacklich einzigartigste Stout wurde 1778 in Dublin von Arthur Guinness erfunden. In letzter Zeit machen Lager wie das Harp Lager dem weltbekannten Guinness die Spitzenposition immer weiter streitig.
„Reisende sollten, wenn möglich, immer nach dem Bier vom Fass statt Flaschenbier fragen und den Kellnern dabei zusehen, wie sie genüsslich die perfekte Schaumkrone zaubern“, so Katharina Guderian. „Das kann zwar einige Minuten dauern, lohnt sich aber – insbesondere, wenn ein irisches Kleeblatt liebevoll in die Schaumkrone gezeichnet wird.“
Frankreich wird normalerweise eher mit Wein und Champagner in Verbindung gebracht. Doch im Norden, im Elsass und an der Grenze zu Belgien hat Frankreich auch eine lange Brauerei-Tradition aufzuweisen. Dementsprechend ähnelt das französische Bier den hellen Bieren Belgiens und Deutschlands.
Das berühmte helle Lagerbier Kronenbourg 1664 ist das bekannteste französische Bier in Europa und genießt in Frankreich einen Marktanteil von 40 Prozent. Ein ausgesprochen besonderes Lager ist das Mortimer mit acht Prozent Alkoholgehalt, das mit mittels Torf geräuchertem Whisky-Malz hergestellt wird. Bières de Garde sind verschiedene Biere aus der Region um Calais, die traditionell im Winter und Frühling gebraut und dann mit einem Korken versehen bis zum Verzehr im Keller gelagert werden. Diese Biere sind normalerweise kupfer- oder goldfarben und ziemlich stark, zum Beispiel Trois Monts mit 8,5 Prozent, Jenlain mit 6,5 Prozent und Ambrée mit 7,5 Prozent Alkoholgehalt. Eine neue Brauerei auf der Insel Korsika stellt das Pietra Amber Bier her. Es wird nach einem ungewöhnlichen Rezept mit Esskastanien gebraut und durchläuft einen langen Lagerungsprozess.
Spanien erinnert die meisten wohl zunächst an Sonne, Wein und Strand – doch Bier hat dort auch eine wichtige Tradition. Und zwar so wichtig, dass Spanien weltweit zu den Ländern mit dem höchsten Bierkonsum zählt (Platz 12). Dementsprechend gibt es dort neben den bekannten nationalen Marken Cruzcampo, Damm und Mahou / San Miguel, von denen nur die letzten beiden ganz in spanischer Hand sind, viele lokale Brauereien.
Katharina Guderian rät: „Auch in Spanien lohnt es sich immer, nach dem örtlich gebrauten Bier zu fragen. Hierfür „cerveza de esta region” bestellen. Fragt man nach “cerveza de barril”, bekommt man Bier vom Fass.“
Und last but not least: Die Biere in Österreich sind dem Bier aus Süddeutschland sehr ähnlich. Allerdings sorgt die etwas andere Brauweise für einen differenzierten Geschmack. Alle Biere mit einem Alkoholgehalt von 4 Prozent oder weniger werden als Leicht-Bier gekennzeichnet.
Zu den beliebten Sorten zählt das Märzen. Das ist das österreichische Wort für Lager und das Alltagsbier fast jeder Brauerei. Es ist malzig, mit einem relativ geringen Hopfen-Anteil, hat eine goldene Farbe und meist zwischen 5 und 5,5 Prozent Alkohol. Keller oder Zwickl sind ungefilterte, trübe Lager-Biere, die speziell gelagert werden müssen und somit nicht überall zu finden sind.
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* Tarif über Cheapflug.de gefunden am 12. April 2011
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