(openPR) Zytostatika werden heute weltweit in der Chemotherapie erfolgreich eingesetzt. Doch das Mittel das dem Patienten hilft, gefährdet gleichzeitig das Personal in den Apotheken und den onkologischen Stationen und Praxen. Zytostatika gehören zu der Gruppe der CMR-Arzneimittel, also Substanzen die karzerogene, mutagene und reproduktionstoxische Wirkungen entfalten.
Da es beim Umgang mit CMR-Arzneimitteln immer wieder zu Unfällen mit Verschüttungen kommen kann, kommt dem Schutz der Mitarbeiter eine zentrale Rolle zu. Gerade Zytostatika als Wirkstoffe der Chemotherapie werden patientenindividuell hergestellt, und von den Apotheken zu den onkologischen Stationen bzw. den onkologischen Praxen transportiert. Die Unfallgefahr erstreckt sich hier sowohl auf die herstellende Apotheke, als auch die Kurierdienste und die Stationen, auf denen die Patienten ihre Chemotherapie erhalten. Sofern es zu Verschüttungen kommt, gilt es sich richtig zu schützen. Normale Kittel und medizinische Handschuhe bieten keinen Schutz vor den Wirkstoffen.
Hier ist der Arbeitgeber gefordert. Auf der einen Seite ist dabei der Schutz der Mitarbeiter, der auf der EG-Richtlinie 89/686/EWG basiert, sicherzustellen. Diese Richtlinie verpflichtet den Arbeitgeber zu einer Gefahrenanalyse vor Ort. Entsprechend des Gefahrenpotentials muss der Arbeitgeber anschließend dem Mitarbeiter eine entsprechende Schutzausrüstung und passende Hilfsmittel zur Verfügung stellen.
Da diese Schutzausrüstung im Gegensatz zu den Apotheken bei Transportfirmen und auf den onkologischen Stationen/Praxen nur im Notfall benötigt wird, sind Zytostatika - Spillkits hier die optimale Lösung. Diese Notfallsets enthalten eine komplette Schutzausrüstung der gesetzlich geforderten höchsten Kategorie III, spezielle Schutzhandschuhe für den Umgang mit Zytostatika sowie genügend Verbrauchsmaterialien, um die Verschüttungen sicher zu beseitigen.
Nähere Informationen finden Sie unter:
http://www.berner-international.de/Spillkit










