(openPR) Für die Prominenz aus Politik und Gesundheitswirtschaft sowie für 1500 weitere Gäste aus der Region war die Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg mit ihrer feierlichen Eröffnung und dem Tag der offenen Tür der Anziehungspunkt des Wochenendes. Insgesamt 28 Millionen Euro hat die Paracelsus-Gruppe für den Neu- und Umbau in Henstedt-Ulzburg bisher investiert. Etwa 10 Millionen Euro, beispielsweise für ein Ärztehaus und die geplante Zufahrt von der Schleswig-Holstein Straße, sollen noch dazu kommen.
Vor 200 geladenen Gästen betonte Dr. Manfred Georg Krukemeyer, Chirurg und Gesellschafter der Paracelsus-Kliniken, wie wichtig es sei, für die Bevölkerung die beste Medizin anzubieten. Das Wagnis, die Klinik vor 34 Jahren übernommen zu haben, habe sich aus heutiger Sicht gelohnt habe, die medizinische Versorgung der Region sei sichergestellt, so Dr. Krukemeyer.
Dr. Heiner Garg, Gesundheitsminister und stellvertretender Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, unterstrich, dass das Land die Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg trotz knapper Haushaltskassen mit mehr als 17 Millionen Euro gefördert habe und skizzierte eine Zukunft von Kooperation und Verzahnung zwischen Kliniken unterschiedlicher Schwerpunkte und niedergelassenen Ärzten mit dem Ziel, die Menschen in Schleswig-Holstein auf höchstem Niveau zu versorgen. Eine Zukunft, die in der Paracelsus-Klinik schon längst begonnen hat – beispielweise durch die Kooperation mit anderen Trägern im Trauma-Netzwerk.
Mit seinem Konzept der schnellen Wege innerhalb des Krankenhauses, den drei hochmodernen Operationssälen, vier Kreißsälen in den Farben Gelb, Orange, Rot und Blau, den Abteilungen Innere Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfall-, Hand-, Fuß- und Wiederherstellungschirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe mit neonatologischer und pädiatrischer Konsiliarleistung, Anästhesie und Intensivmedizin sowie den fachübergreifenden Kompetenzzentren Notfall- und Rettungsmedizin, Perinatalzentrum für Frühgeborene Level 3, Bauchzentrum und Brustzentrum nimmt die Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg in der Region jetzt die Spitzenposition in der medizinischen Versorgung ein.
Professor Dr. Herbert Rebscher, Vorstandsvorsitzender der DAK, bekundete Respekt für die Investition und den Mut der Paracelsus-Kliniken, sich als Familienunternehmen zwischen den großen Klinikketten und gemeinnützigen Krankenhaus-Gesellschaften zu platzieren. Torsten Thormählen, Bürgermeister der Gemeinde Henstedt-Ulzburg, hob in seiner Rede die Bedeutung des Krankenhauses mit seinen 530 hoch qualifizierten Arbeitsplätzen für die Attraktivität der wachsenden Region hervor. Anschließend überreichte er Matthias Stulpe-Diederichs, Verwaltungsdirektor der Klinik, als Zeichen der guten Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Klinik einen Scheck zur Co-Finanzierung neuer Babyschlafsäcke mit Henstedt-Ulzburg-Emblem für Neugeborene.
Matthias Stulpe-Diederichs und Dr. Tobias Zeiser, ärztlicher Leiter der Klinik, wiesen noch einmal auf die logistische Leistung und die hervorragende Zusammenarbeit während der gut zweijährigen Bauzeit hin: „Vielen Dank an alle Mitarbeiter, hier ist ein echtes Team zusammen gewachsen!“. Symbolische Anerkennung: Die Enthüllung einer Fotowand mit den Portraits von 160 Mitarbeitern und der Aufschrift „Bei uns sind Sie in guten Händen.“
Auf eine solche Teamleistung kann Fußballidol Uwe Seeler bei seinem HSV nur hoffen, zu sehr war es im Verein in letzter Zeit drunter und drüber gegangen. Im Sport-Talk mit Moderator Werner Hansch wies „Uns Uwe“ noch einmal auf seine besondere Verbindung zur Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg hin. Mehrere seiner neun Enkel seien hier geboren worden und nachdem er sich bei einem Prominentenspiel den Knöchel gebrochen hatte, sei er in der Paracelsus-Klinik wunderbar behandelt und geheilt worden.
Zum Tag der offenen Tür am Nachmittag kamen die Besucher dann von überall her. Hüpfburg, Torwandschießen mit dem ehemaligen Fußball-Helden Peter Nogly vom HSV, Football werfen mit den Spielern der Kiel Baltic Hurricanes, Tischkicker, Kinderwagenführerschein und Kinderschminken machten den Tag der offenen Tür zu einem kurzweiligen Familienausflug. Besonderen Andrang gab es überall dort, wo medizinische Information und Diagnostik geboten wurde. Denn wann bekommt man diese schon einmal vom Chefarzt persönlich.
Ob beim Check der Halsschlagader durch Ultraschall, beim Blutzuckertest, endoskopischen Demonstrationen oder der Information über Hüft- und Knieimplantate, der Wissendurst der Besucher war groß. Bei der Simulation modernster OP-Technik mussten die operationstechnischen Assistenten wegen des großen Interesses sogar Extra-Schichten einlegen.
Das Fazit von Lars Pauschardt, der mit Frau und zwei Kindern zum Tag der offenen Tür gekommen war: „Ein sehr gelungener Neubau mit optimaler Versorgung.“ Was nur wenige Minuten später bei der Einlieferung eines Notfall-Patienten mit einem geplatzten Aorten-Aneurysma im Bauchraum bewiesen werden musste. Dr. Nils Kleemann, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie, ließ seinen Vortrag ausfallen und übernahm die Operation. Der Patient konnte gerettet werden.













