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Frühjahrskonjunkturumfrage

08.04.201115:24 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Frühjahrskonjunkturumfrage
Geschäftsklimaindex Frühjahr 2011
Geschäftsklimaindex Frühjahr 2011

(openPR) Laut Frühjahrskonjunkturumfrage der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade sind 85 Prozent der befragten Betriebsinhaber mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden. „Darunter sind 39 Prozent, die ihre wirtschaftliche Situation sogar als gut bewerten, vor einem Jahr lag dieser Anteil erst bei 23 Prozent“, erläutern die Hauptgeschäftsführer Norbert Bünten und Otto Schlieckmann. Der Geschäftsklimaindex kletterte gegenüber dem Vorjahr um 15 Punkte und erreicht mit 62 Punkten einen neuen Spitzenwert in der Frühjahrsbefragung der Kammer. Der Aufschwung im Handwerk dürfte sich in den kommenden Monaten noch beschleunigen: Rund ein Drittel der Befragten rechnet per Saldo damit, dass sich die Geschäftslage noch weiter verbessern wird.



Obwohl die Umsätze im Handwerk in den ersten drei Monaten des Jahres gegenüber dem Vorquartal leicht rückläufig waren, kam es in den Betrieben zu einem Anstieg der Beschäftigung. 15 Prozent stellten zusätzliches Personal ein, während neun Prozent die Zahl der Mitarbeiter reduzierten. Die Betriebe reagierten damit auf die gute Auftragslage und die hohe Auslastung der Kapazitäten. Jeder zehnte Handwerksbetrieb gibt an, zu mehr als 100 Prozent ausgelastet zu sein. Da 48 Prozent von einer gleichbleibend guten Auftragslage ausgehen und weitere 40 Prozent in den kommenden Monaten noch mit einem höheren Auftragsbestand rechnen, dürfte die Auslastung weiter steigen. Die Betriebe rechnen mit kräftigen Umsatzsteigerungen und einem Anziehen der Beschäftigung. Sorgen bereitet jedoch die Preisentwicklung: Per Saldo sahen sich 70 Prozent der befragten Betriebsinhaber mit höheren Einkaufspreisen konfrontiert.

Mit Ausnahme der personenbezogenen Dienstleistungshandwerke liegt der aktuelle Geschäftsklimaindex in allen Handwerksgruppen über dem Vorjahrsniveau. Am besten ist die Stimmung mit 69 Punkten im Ausbauhandwerk, wo 91 Prozent der Befragten ihre Geschäftslage als gut oder befriedigend beurteilen. Vor allem die Kompetenzen der Betriebe im Bereich Energieeinsparung und regenerative Energien sorgen für volle Auftragsbücher. Besonders zufrieden zeigen sich auch die Handwerksbetriebe für den gewerblichen Bedarf, die vielfach als Zulieferer für die Industrie tätig sind, und die Nahrungsmittelhandwerke. Sämtliche befragten Bäcker, Konditoren und Fleischer berichten aber auch von gestiegenen Einkaufspreisen.

„Die Handwerksbetriebe sind hervorragend aufgestellt. Handwerkliche Produkte und Leistungen sind derzeit sehr gefragt“, sagen die Kammerhauptgeschäftsführer Bünten und Schlieckmann mit Blick auf die guten Umfrageergebnisse. Staatliche Anreize im Bereich der energetischen Sanierung würden sich gleich mehrfach auszahlen: beim Klimaschutz und bei Wachstum und Beschäftigung. Auch der Steuerbonus für Handwerkerleistungen im Einkommensteuerrecht sei ein erfolgreiches Instrument. „Damit wird Schwarzarbeit zurückgedrängt und in legale Aufträge überführt, das ist der richtige Weg“, so Bünten und Schlieckmann.


Blick auf die Handwerkskonjunktur in den Regionen:

Braunschweig: 83 Prozent der Betriebe beurteilen ihre Geschäftslage als gut oder befriedigend. Der Geschäftsklimaindex liegt mit 60 Punkten um sieben Punkte über dem Vorjahreswert von 53 Punkten.

Lüneburg: 84 Prozent der Betriebe beurteilen ihre Geschäftslage als gut oder befriedigend. Der Geschäftsklimaindex liegt mit 61 Punkten um 17 Punkte über dem Vorjahreswert von 44 Punkten.

Stade: 88 Prozent der Handwerksbetriebe beurteilen ihre Geschäftslage als gut oder befriedigend. Der Geschäftsklimaindex liegt mit 66 Punkten um 21 Punkte über dem Vorjahreswert von 45 Punkten.

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