(openPR) Hinter diesem geheimnisvollen Titel verbirgt sich das erste überlieferte Rezept zur Herstellung von Glas. Es wurde in der Tontafelbibliothek des assyrischen Königs „Assurbanipal“ (7. Jahrhundert vor Christus) gefunden.
Der Maler Joerg Eyfferth beschäftigt sich ebenfalls mit Glas, allerdings geht es bei ihm um dessen Darstellung. In seinen Bildern lotet er die malerischen Eigenschaften dieses Materials aus - Reflektion und Transparenz.
Eyfferths Stilleben, bestehend aus spiegelnden Glasgefäßen, kombiniert mit Früchten, Blüten und faltenwerfenden Tüchern, sind in ihrer Komposition unspektakulär ruhig und sachlich. Es gibt keinerlei inhaltsvolle Aufladung. Dies liegt auch daran, dass es sich um industriell gefertigte, moderne Gegenstände handelt. Es geht um die Beschaffenheit der Dinge, um Oberflächen, um Wahrnehmung. Es geht um das genaue Sehen.
So entwickelt und verfeinert der Künstler immer weiter seine eigene Rezeptur zur Darstellung malerischer Fragestellungen und seine neuen Arbeiten gewinnen in ihrer Klarheit und Sachlichkeit weiter an Ausdruckskraft.
Eyfferth wurde 1957 in Witzenhausen geboren und ist seit 1993 als freischaffender Künstler tätig. 2006 wurde er in die Frankfurter Künstlergesellschaft aufgenommen und lehrt seit 2008 an der Fachoberschule für Gestaltung, Hanau. Er erhielt 1997 den Cläre-Roeder-Münch-Preis, 2006 den Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreises und 2011 den 2 Preis des Kunstpreises der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe.





